Hude - Die jungen Teilnehmer machten große Augen, als die Fettbrandsimulation eine meterbreite Flamme verursachte, nachdem das Wasser auf das brennende Fett traf. Um brennendes Fett zu löschen, darf man auf keinen Fall Wasser nehmen. „Deckel drauf, anstatt Wasser in den Topf!“ lautete das Fazit für die Mädchen und Jungen. Die Freiwillige Feuerwehr Hude organisierte auf dem Gelände an der Parkstraße ihre Ferienspaßaktion. Ein lehrreiches und spannendes Programm wurde den 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmern geboten.
Notruf und mehr
Während der Begrüßung wurde den Schülerinnen und Schülern die Arnbeit der Frewilligen Feuerwehr vorgestellt. Die Jungen und Mädchen lernten nebenbei, was bei einem Feuer wichtig ist und welche Telefonnummer eigentlich im Brandfall gewählt werden muss, nämlich die 112. Die Feuerwehr zeigte, dass sie stets einsatzbereit ist: „Kaum hatten wir alles aufgebaut, wurden wir zu einem Einsatz gerufen“, so Stephanie Meyer, die den Nachmittag organisierte.
Wasserball mal anders (Bild: Tamino Bütner)
Viel Rauch in der Halle
Auf die Teilnehmer warteten verschiedene Stationen. Neben vier Wasserspielen hatte die Feuerwehr auch eine TFA-Kids-Station zusammengestellt. Die TFA- oder auch „Toughest Firefighter Alive“-Station stellte eine kleine Herausforderung dar. Beim härtesten Feuerwehrwettkampf der Welt sind in der Junior-Variante unterschiedliche Aufgaben zu erledigen, wie beispielsweise die Rettungsaktion einer Puppe. Neben diesen Stationen wurde die Waschhalle mit Disco-Nebel geflutet, um den Rauch bei einem Brand nachzustellen. Die Kinder lernten dabei, wie schwer die Orientierung in diesen vernebelten Räumen ist. „Für die große Wasserschlacht haben wir zudem ungefähr 1000 Wasserbomben vorbereitet“, berichteten Stephanie Meyer und Nicole Suhr. Nach einer gemeinsamen Mahlzeit wurde es ernst. An einem vorbereiteten Brandobjekt wurde den Mädchen und Jungen gezeigt, wie ein Einsatz abläuft, nachdem der Brandmelder Alarm geschlagen hat.
Ferienspaß bei der Feuerwehr in Hude (Bild: Tamino Büttner).
Urkunde für jedes Kind
„Wir haben Kinder dabei, die auch wiederholt teilnehmen und ihre Geschwister mitbringen. Wer Interesse an der Jugendfeuerwehr hat, muss momentan etwas Zeit mitbringen,“ so Torsten Suhr, der als Schulklassenbetreuer für die lokale Feuerwehr im Einsatz ist. „Unsere Warteliste für die Jugendfeuerwehr ist riesig“, berichtete Suhr. Unterstützt wurde die Feuerwehr Hude von ihrer Gemeindejugendfeuerwehr. Neben Hude gehören auch die Ortschaften Altmoorhausen und Wüsting dazu. „Als Erinnerung an den Tag haben wir für jedes Kind eine Urkunde sowie verschiedene Informationenmaterialien zusammengestellt“, erzählten die Betreuer.
