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Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Ahlhorn Schüler helfen „Ärzte ohne Grenzen“

5000 Euro überreicht: Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium unterstützt den Verein „Ärzte ohne Grenzen“. Bei der Scheckübergabe vertreten waren (von links) Jule Peschke (SV), Daniel Winterhoff (SV-Beratungslehrer), Blinera Jakupi (SV), Josef Nguyen (SV), Christopher Tschorr (SV), Dr. Kerstin Klein (Ärzte ohne Grenzen), Jürgen Steffens (stellvertretender Schulleiter) und Jasmin Kandt (Förderverein).

5000 Euro überreicht: Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium unterstützt den Verein „Ärzte ohne Grenzen“. Bei der Scheckübergabe vertreten waren (von links) Jule Peschke (SV), Daniel Winterhoff (SV-Beratungslehrer), Blinera Jakupi (SV), Josef Nguyen (SV), Christopher Tschorr (SV), Dr. Kerstin Klein (Ärzte ohne Grenzen), Jürgen Steffens (stellvertretender Schulleiter) und Jasmin Kandt (Förderverein).

Christoph Koopmeiners

Ahlhorn - Der Krieg in der Ukraine beeinflusst auch das Leben der Schülerinnen und Schüler am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Ahlhorn. Um Menschen in Not zu helfen, hatte die Schülervertretung (SV) deshalb im Juni einen Spendenmonat initiiert. Dabei kamen durch den Spendenlauf und andere Aktionen insgesamt 5000 Euro zusammen. Das Geld haben am Mittwoch Blinera Jakupi, Jule Peschke, Josef Nguyen und Christopher Tschorr von der neuen SV an Dr. Kerstin Klein vom Verein „Ärzte ohne Grenzen“ übergeben.

„Uns war wichtig, einen unabhängigen Verein zu unterstützen, der sich um Menschen in Krisengebieten kümmert“, erklärte Blinera Jakupi, die im vergangenen Schuljahr die Spendenaktion zusammen mit Timo Peschke und Alex Schulz von der alten SV ans Laufen gebracht hatte. Unterstützt wurde die Schülervertretung vom DBG-Förderverein.

Verein lebt von Spenden

Nach Darstellung von Kerstin Klein lebt „Ärzte ohne Grenzen“ im Wesentlichen von Spenden. Sie lobte den Einsatz der Schülerinnen und Schüler und dankte für die Unterstützung. Die Psychiaterin am Klinikum Bremen-Ost war 2018/2019 für neun Monate in einem Flüchtlingscamp in Bangladesch tätig, in dem eine Million Menschen leben.

Dort habe sie die örtlichen Hilfskräfte ausgebildet und gemeinsam mit ihnen Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen, Depressionen und Psychosen behandelt.

Für nächstes Jahr plant Klein einen weiteren Auslandseinsatz. Für den unbezahlten Urlaub werde sie dann von ihrem Arbeitgeber freigestellt. „Während meines Medizinstudiums habe ich mehrere Auslandspraktika gemacht“, erzählte Klein. Schon damals sei ihr der Gedanke gekommen, für eine gewisse Zeit in einem Flüchtlingscamp zu arbeiten.

6a schaffte 1000 Euro

Wie kamen die 5000 Euro nun im Einzelnen zusammen? Die Gymnasiasten konnten während des Sportunterrichts 30 Minuten lang auf der Finnenbahn neben der Schule laufen. Für die erfolgreich absolvierten Runden suchten sie sich Sponsoren. Nach Aussagen von SV-Beratungslehrer Daniel Winterhoff legte sich besonders die damalige Klasse 6a ins Zeug. Die Mädchen und Jungen fanden sich in Gruppen zusammen und sammelten nachmittags Geld, indem sie bei Nachbarn Unkraut jäteten, Auffahrten von Grundstücken fegten, Fahrräder putzten, Garagentore reinigten oder als Kindermädchen aushalfen. So schaffte die Klasse insgesamt mehr als 1000 Euro. Auch andere Klassen waren laut Winterhoff erfolgreich. So brachte der Kuchenverkauf der damaligen Klasse 7b mehr als 100 Euro ein.

Nicht nur Daniel Winterhoff zeigte sich vom Einsatz der Schülerinnen und Schüler beeindruckt. Auch der stellvertretende Schulleiter Jürgen Steffens und die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Jasmin Kandt, zollten dem Engagement der Kinder und Jugendlichen großen Respekt.

Christoph Koopmeiners Redaktion Cloppenburg
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