DüNSEN - DÜNSEN/MSI - Trotz des regnerischen Wetters herrschte am Freitag und Sonnabend geschäftiges Treiben auf dem Gelände der ehemaligen Muna in Dünsen. Die Mitglieder des SC Dünsen begannen am Ende der Waldstraße mit den Sanierungsmaßnahmen am Sportfunktionsgebäude. Der Bau gehört zum Bestand des alten Munitionsdepots und soll in Zukunft dem Verein für verschiedene Zwecke dienen. Mehrheitlich hatten sich die Vereinsmitglieder auf der Jahreshauptversammlung für die Sanierung und gegen den Neubau ausgesprochen.

Peter Hahnekamp, neuer Eigentümer der Muna, hatte die Liegenschaft vom Bund erworben. Das Haus mit der Nummer sechs überließ er der Gemeinde Dünsen für einen symbolischen Preis überlassen. Die Gemeinde wiederum stellte das Haus dem Verein kostenlos zur Verfügung. Der SC Dünsen finanziert die Sanierung und Renovierung über die Rücklagen und durch Eigenleistungen. Auf der Jahreshauptver-sammlung der Vereinsvorsitzende Helmut Riedebusch die Investition noch auf rund 50 000 Euro. Diese Summe wird jedoch vermutlich geringer ausfallen, da der Verein die Eigenleistungen erheblich ausgeweitet hat. So werden die kompletten Sanitäranlagen selbst erstellen. Außerdem muss das Dach erneuert werden, ebenso die Elektro- und Heizungsanlage.

Die Mitglieder waren am Wochenende damit beschäftigt, das Dach zu erneuern. Federführend wird der Verein dabei von der Dünsener Zimmerei Beier unterstützt. Am Sonnabend wurden neue Dachlatten befestigt. „Auch die C-Jugend der Fußballer hat sich sehr stark an den Arbeiten beteiligt, erklärte Riedebusch.