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Düsen-Opa darf jetzt abschalten

Abschalten ist bei Herbert Janning angesagt. Der Oldenburger Modellflug-Fan hatte am Wochenende alle Hände voll zu tun bei den Ganderkeseer Jet-Flugtagen: als Mitorganisator, aber auch als Pilot. Er brachte seinen Starfighter und seine F-15 Eagle in die Luft – und wieder sicher zurück auf den Boden. Janning ist seit Jahrzehnten begeisterter Modellflieger, hat aber erst vor wenigen Jahren, als er bereits ein Enkelkind hatte, seine Leidenschaft für Jets entdeckt. Das brachte ihm den Spitznamen „Düsen-Opa“ ein, unter dem er inzwischen europaweit in der Szene bekannt ist und den er gern zur Schau trägt – gestickt auf seinem T-Shirt. Seine Frau Renate ist als „Düsen-Oma“ bei Flugshows stets an seiner Seite. Für die beiden Enkelkinder waren die Ganderkeseer Flugtage allerdings eine Premiere. Sie durften erstmalig aufs Rollfeld. Die sechsjährige Jule fand das alles ganz spannend. Ihre zweieinhalbjährige Schwester Lale

wusste mit den Flugzeugen jedoch nur wenig anzufangen

Bereits am Sonntag entspannen konnten sich mehr als 40 Ganderkeseer, die an der Fahrradwandertour des Ökumene-Kreises teilgenommen hatten. „Du führst uns hinaus ins Weite“ lautete das Motto des Ausflugs. „Die Seelen und Herzen haben sich geweitet und Platz geschaffen für intensive Kommunikation“, zog Hermann Abeln, der zusammen mit Helga Härtel die Radwandertour leitete, beim Zwischenstopp im Timotheus-Haus in Stenum ein positives Fazit. Sein besonderer Dank galt Marlies Tesch, die das kräftigende Mittagsmahl mit viel Liebe vorbereitet hatte.

In entspannter Atmosphäre genossen die Besucher des Sommerfestes der regioVHS am Freitagabend den schönen Garten des alten Rathauses: Der Grill verströmte Bratwurst-Geruch, daneben wurden fleißig leckere Cocktails gemixt. Für die musikalische Umrahmung mit keltischer Folklore sorgten die Shannons. „Wir haben eine bunt gemischte Gästeschar“, sagte Gastgeber Rolf Schütze und begrüßte alte Bekannte genauso wie neue Gesichter. Vom Kulturbürger über Nachbarn bis hin zu Kooperationspartnern reiche die Bandbreite

Für Dr. Christian König ist auch im Ruhestand Abschalten nicht drin. Der ehemalige Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Wichernstiftes hält sich gegenwärtig in Togo auf. Er bereitet dort im Auftrag des Rotary-Clubs Delmenhorst-Geest die Fortsetzung eines Projektes im Rahmen der Afrika-Hilfe vor.

Nicht bis nach Afrika, aber immerhin bis in den Niedersächsischen Landtag reicht der lange Arm des SV Werder. Mehr als 30 Volksvertreter bekennen sich ausdrücklich zum Spitzenklub aus dem Nachbarland, indem sie Mitglied des Fanklubs „Grün-Weiß Leineschloss“ geworden sind. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die beiden Ganderkeseer Landtagsabgeordneten Ansgar Focke (ovales Bild rechts) und Christian Dürr (links). Sie rechnen mit Zuwachs: Nicht nur unter den Parlamentariern, sondern auch unter den Mitarbeitern der Fraktionen und der Landesregierung sowie in der Landespressekonferenz gebe es zahlreiche Werder-Anhänger. Zur Vereinsgründung war Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer (Mitte) an die Leine gereist.

Nicht grün-weiß, sondern komplett weiß war das neunsitzige Mehrzweckfahrzeug, dass die FF Bookholzberg im Frühjahr mit Unterstützung zahlreicher Spender erworben hatte, um die Transportprobleme der Jugendfeuerwehr zu beheben. Doch eine richtige Feuerwehr kommt nicht ohne RAL 3000 aus. So lautet die Bezeichnung der Farbe, die als Feuerwehr-Rot bekannt ist. Die im Gewerbegebiet Hoykenkamp ansässige Autolackiererei Polster half nach: „Wir feiern unser 50-jähriges Bestehen“, erklärt Firmeninhaber Rolf Niemeyer, „aus diesem Anlass wollten wir der Feuerwehr unter die Arme greifen.“ Auch die Feuerwehr Bookholzberg beteiligte sich an den Arbeiten. „Die Kameraden, die beruflich in der KFZ-Branche tätig sind, haben das Fahrzeug komplett in seine Einzelteile zerlegt“, berichten Ortsbrandmeister Carsten Drieling und Zugführer Dietrich Haje.

Geschenke bekam auch ein Feuerwehrkamerad aus Havekost-Hengsterholz reichlich, auch wenn unter Fredo Heitzhausens Präsenten kein Feuerwehrauto war. Mit vielen Kameraden wurde die Übergabe des Ortskommandos an Jens Ziegeler und dessen Stellvertreter Marc Behrmann (von dessen Vater Helmut Heitzhausen das Amt 2002 übernommen hatte) zünftig gefeiert. Gemeindebrandmeister. Horst-Dieter Meyer übergab dem auf eigenen Wunsch ausscheidenden Ortsbrandmeister eine feuerwehrrote Grillschürze, auf dass Heitzhausen im Festausschuss eine andere Aufgabe finden möge. Meyer dankte, wie auch Fachbereichsleiterin Evelyn Breithaupt und Kreisbrandmeister Andreas Tangemann, für sechs Jahre engagierte Tätigkeit an der Spitze der Ortswehr wie auch im Gemeindekommando. Insbesondere Heitzhausens „lang

gehegter Wunsch nach einer Aufstockung des Feuerwehrhauses“, so Breithaupt, konnte durch dessen Einsatz verwirklicht werden. Bevor Heitzhausen aber seinen Abschied nahm, durfte er noch zwei Kameraden ehren. Jeweils 40 Jahre der Feuerwehr die Treue halten Jürgen Kunst (aktiv) und Horst-Dieter Horstmann (passiv).

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