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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

E-Bikes und alte Technik

25.07.2014

Auf einem Elektrofahrrad oder Pedelec sicher zu fahren, sieht leichter aus, als es ist. Das mussten die sechs Teilnehmer eines Sicherheitstrainings der Kreis-Verkehrswacht feststellen. Erstmals wurde der Kursus, speziell für ältere Fahrradfahrer, in Wardenburg angeboten – und das gleich an zwei Terminen. Vorm Feuerwehrhaus unterrichteten Rudi Czipull und Wolfgang Bertram von der Kreis-Verkehrswacht die Teilnehmer, die teils eigene Zweiräder mitgebracht hatten. Für die anderen standen Leihräder bereit, die ein Wardenburger Fahrradhändler bereit gestellt hatte. Vom Aufsteigen und Bremsen über optimalen Reifendruck bis zu Fahrübungen wurden die Teilnehmern fit gemacht für diese immer beliebter werdende Art der Fortbewegung. Bernd Bruns, Leiter der Wardenburger Polizeistation, schulte in Sachen Verkehrsvorschriften und bot an, mitgebrachte Räder zu codieren. Der Kursus diente auch als Entscheidungshilfe für den Kauf eines Pedelecs oder schnelleren E-Bikes, für das sogar eine Helm- und Versicherungspflicht besteht. „Man will ja wissen, ob sich eine solche Anschaffung lohnt, das ist schließlich auch eine Preisfrage“, so Inge Braje aus Wardenburg, die mit ihrem Mann Horst dabei war.

Eine kleine Reise in die Vergangenheit  unternahm  die Klasse 2c der Grundschule Hundsmühlen. Mit ihren Lehrerinnen Kirsten Cordes und Britta Dauskardt besuchte sie das Wardenburger Schreibmaschinenmuseum des Vereins Sammler- und Hobbyforum an der Oldenburger Straße. Hannelore und Rudolf Schindelasch zeigten denKindern an die 100 alte Schreibmaschinen, mechanische und elektronische. Gut 120 Jahre alt sind die ältesten Ausstellungsstücke. Auch Schreibmaschinen für Blinde und alte Telefone waren zu entdecken, viele Exponate durften ausprobiert werden. Für viele der 23 Kinder eine neue Erfahrung, da die Schreibmaschine längst zum antiquierten Bürogerät gehört. „Zu Hause haben wir keine Schreibmaschine, aber bei Oma und Opa“, berichtete Isabell (8). Sie und ihre Klassenkameraden lernten auch, in der Blindenschrift Braille ihren Namen zu schreiben. „Wir hatten gerade das Thema Sinne, da passte das natürlich hinein“, so Cordes.