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Betreuung in Gemeinde Wardenburg Früheres Gaststätten-Gebäude ist laut Ortsverein der ideale Krippen-Standort

Sollen nicht im Regen stehen gelassen werden: Mütter und Väter aus Südmoslesfehn mit ihren Kindern im Krippenalter vorm ehemaligen Hotel und Restaurant Büsselmann.

Sollen nicht im Regen stehen gelassen werden: Mütter und Väter aus Südmoslesfehn mit ihren Kindern im Krippenalter vorm ehemaligen Hotel und Restaurant Büsselmann.

Ortsverein Südmoslesfehn

Südmoslesfehn - Eine Krippe der kurzen Wege – davon träumen die Südmoslesfehner schon lange. Aber vielleicht tut sich erstmals eine Chance dazu auf, und zwar auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte Büsselmann (Moslesfehner Brückenhaus) an der Korsorsstraße.

Bereits seit vielen Jahren versucht der Ortsverein Südmoslesfehn mit seiner Projektgruppe „Dorfentwicklung“ dem Ort eine Mitte zu geben mit öffentlich nutzbaren Freiflächen und Räumlichkeiten. So entstand der Dorfspielplatz, und seitens der Gemeinde wurde für diesen Zweck auch das Eckgrundstück Korsorsstraße/Diedrich-Dannemann-Straße nördlich der Sporthalle gekauft. Im Zuge der Planungen für dieses Grundstück und der notwendigen Erneuerung der maroden Halle kam die Idee auf, dort auch eine Krippe für die vielen Kinder des Dorfes und der benachbarten Ortsteile unterzubringen.

Gute Ideen erarbeitet

Durch die Schließung und den Verkauf der ehemaligen Gaststätte auf der gegenüberliegenden Seite ging dem Ort 2022 eine wichtige zentrale Begegnungsstätte verloren. Gleichzeitig eröffneten sich auch neue Entwicklungschancen. „Durch das beherzte Eintreten des Ortsvereins, aber auch durch die parteiübergreifende Intervention von Ratsvertretern, kam das Dorf mit dem Investor, der Firma Kuhlmann-Bau, und letztlich auch der Gemeindeverwaltung zu guten neuen Ideen für die Bebauung des ehemaligen Büsselmann-Geländes“, so Holger Lebèus vom Ortsverein.

Die Bebauung an der Diedrich-Dannemann-Straße soll zweigeschossig ermöglicht werden, um dort für Moslesfehn neue, kleine Mietwohnformen für junge und alte Menschen zu ermöglichen, ohne arbeitsintensive Gärten und große Grundstücke. Der Kern ist jedoch die Idee, im Erdgeschoss der ehemaligen Gaststätte, die als Bauwerk erhalten werden soll, eine neue zweizügige Krippe für bis zu 30 Kinder einzurichten.

Anfragen von Betreibern

„Laut Investor ist dies wesentlich günstiger herzustellen als ein kompletter Neubau“, schreibt Lebèus im Namen des Ortsvereins. Für die Gemeinde wäre dies ein wichtiges Argument, da die Mietkosten letztlich an der Öffentlichen Hand hängen bleiben würden, so der Ratsherr. Betreiberanfragen gebe es dazu zum Beispiel von der Krippe „Weidenkörbchen“, die den Standort in Hundsmühlen Mitte 2024 schließen muss. Auch die Krippenplätze in der Matthäus-Kirche seien immer nur als Provisorium gedacht gewesen.

Nun gilt es noch, durch die Gemeinde den tatsächlichen Bedarf an Krippenplätzen bis zur Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses am Donnerstag, 22. Juni, zu ermitteln.

Marén Bettmann
Marén Bettmann Redaktion Wardenburg
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