Früher trafen sich die Ehemaligen der 13 m – Frühjahr 1966 der Graf-Anton-Günther-Schule – alle fünf Jahre zum Klassentreffen in Oldenburg. Seit 2012 findet das Treffen jährlich mit Ehegatten in wechselnden Orten statt. Nach Treffen in Schwerin und Bamberg hatte in diesem Jahr ein im Rheinland beheimateter Klassenkamerad nach Mettmann eingeladen.

Nach der Begrüßung mit Kaffee und Kuchen im Hause des Gastgebers erfuhren die Teilnehmer bei einer Stadtführung alles Wissenswertes über die Stadt Mettmann, berichtet Gerald Grote. Der erste Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen und gemütlichem Zusammensein mit Austausch von Erlebnissen im lange zurückliegenden Schulleben.

Der zweite Tag begann nach dem Frühstück mit der Besichtigung des Neandertal-Museums einschließlich einer Führung über das „Projekt Menschwerdung“. Während des gemeinsamen Mittagessens bereiteten sich die Ehemaligen auf die am Nachmittag vorgesehene Stadtführung in Düsseldorf vor. „Diese brachte uns viele Eindrücke über die an der Düssel liegende Stadt nahe“, so Grote.

Am dritten Tag war von den Teilnehmern wegen der hohen Temperaturen Stehvermögen gefordert. Zunächst fuhren alle nach dem gemeinsamen Frühstück nach Essen, um dort die Villa Hügel der Stahl-Familie Krupp zu besichtigen. Ein Gebäude, dessen Ausmaße sehr beeindruckten. Am Nachmittag besichtigten die ehemaligen GAG-Schüler den oberhalb der Erde befindlichen Teil einer Kohlezeche. Ein früher in der Zeche beschäftigter Kumpel gab tiefe Einblicke in die schwere Arbeit der Bergleute. Grote: „Wir erlebten einen sehr emotionalen Vortrag. Bei einem gemeinsamen Abendessen verarbeiteten wir die Eindrücke, wobei bereits Vorfreude auf das für nächstes Jahr in Hamburg geplante Treffen aufkam.“