Ahrens:
Der Qualitätszirkel Bewegungskindergarten, in dem u. a. die Turnerjugend Niedersachsen, die Sportjugend, die Uni Hannover, die Landesturnschule und der Gemeinde-Unfallversicherungsverband vertreten sind, hat in Abstimmung mit dem Kultusministerium Kriterien für Kindergärten entwickelt, die sich ein Profil als Bewegungskindergarten geben wollen.Frage:
Welche Bedingungen müssen erfüllt werden?Ahrens:
Es müssen räumliche Standards erfüllt werden. Alle Räume müssen für Bewegungssequenzen nutzbar sein, und es müssen Decken- und Wandvorrichtungen zum Schaukeln, Schwingen und Klettern vorhanden sein. Wir hatten bereits im vorigen Jahr eine Kommission da, die unsere Räumlichkeiten als absolut geeignet eingestuft hat. Die Bewegungszeiten sind ebenfalls standarisiert – wir sind schon jetzt ein „Haus der Bewegung“: Alle Kinder haben jeden Tag die Möglichkeit, die Turnhalle zu nutzen. Zweimal in der Woche wird psychomotorisches Turnen angeboten. Hinzu kommen nun Fortbildungsmaßnahmen fürs gesamte Team.Frage:
Ihr Beitrag zur Aktion „Hude in Bewegung“ war sehr umfangreich...Ahrens:
Wir wollten mit unserem Drei-Tages-Projekt deutlich machen, wie wichtig uns das Thema Bewegung ist. Wenn wir Bewegungskita sein wollen, mussten wir auch richtig etwas zeigen.Der katholische Kindergarten St. Marien in Hude bewirbt sich um das Markenzeichen „Bewegungskindergarten“. Fragen dazu an Leiterin Petra Ahrens (Bild).
