Heidi Evers: Für Erwachsene empfehle ich „Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus. Die Geschichte spielt in den 60er Jahren in Amerika. Die Wissenschaftlerin Elizabeth Zott lernt schnell, sich in allen Lebenslagen zur Wehr zu setzen – gegen Männer, Klischees und Ungerechtigkeit. Die Geschichte reicht von traurig bis humorvoll und lässt mich auf keinen Fall ratlos zurück.

Für Kinder ab 10 Jahren oder zum Vorlesen für die ganze Familie: „Crazy Family – Die Hackebarts räumen ab!“ von Markus Orths. Kennen Sie noch die „Herdmanns“? Vermutlich sind die „Hackebarts“ mit ihnen verwandt. Hier wird eine temporeiche Familiengeschichte rund um nervige Medien, selbstgebaute Dackelspinnen und einen fast sprachlosen Günther Jauch erzählt. Lea Fröhlich: „Die sieben Schwestern“ ist eine Romanreihe von Lucinda Riley, sie beschreibt das Leben der sieben Schwestern und das Leben ihrer Vorfahren. Man trifft beim Lesen auf verschiedenste Charaktere und geschichtliche Ereignisse, auf Familien, Liebe und die Vergangenheit. Die Bücher sind wunderbar spannend geschrieben und lassen sich sehr gut lesen.

Ab elf Jahren ist der Jugendroman „Der selbe Mond“ sehr empfehlenswert. Darin fühlt sich die Autorin Lara Schützsack in die Gefühlswelt von Teenagern ein und gibt ihnen eine Stimme. Sie beschreibt die verwirrende Zeit, in der man sich so „dazwischen“ fühlt.  Marion Giron: Der Roman „Immer am Meer entlang“ von Franziska Jebens; ein sehr schönes Buch mit Fernweh, Freiheit und Liebe im Gepäck. Man fühlt total mit und ist mitten drin. Ein tolles Abenteuer mit einem Auto und einem Bulli, die umgebaut worden sind. Camper wissen, wovon Franziska Jebens schreibt.

Für Kids ab 9 Jahren empfehle ich die Reihe: „Mira“, geschrieben von Sabine Lemire. Was soll Mira nur tun? Ihre beste Freundin Karla hat mit der coolen Beate einen Club der Verliebten gegründet, aber Mira darf nicht mitmachen, denn sie war noch nie verliebt. Turbulent, witzig und ganz im Hier und Jetzt.