Wardnburg - Ein Heizstrahler war am frühen Samstagnachmittag der Auslöser für einen Großalarm, der sich glücklicherweise wenig später als ein Routineeinsatz entpuppte. Schauplatz war zunächst die Terrasse eines Hauses am Brachvogelweg in Wardenburg. Dort hatte der Bewohner des Hauses gegen 14 Uhr einen Heizpilz einschalten wollen. Dabei kam es plötzlich zu einer großen Stichflamme an der Gasflasche. Schnell wurde über den Notruf die Feuerwehr gerufen und zugleich mit einem Gartenschlauch selbst damit begonnen, das Feuer zu löschen.

Ein in der Nachbarschaft wohnender Feuerwehrmann wurde direkt um Hilfe gebeten. Dieser konnte die Gasflasche aus dem Heizpilz lösen und auf ein freies Feld stellen, auf dem die Flasche dann weiter zischend Gas abließ, berichtet Feuerwehrpressesprecher Jochen Brunßen. Aufgrund der Nähe der Flammen zum Haus alarmierte die Großleitstelle in Oldenburg die Freiwilligen Feuerwehren Wardenburg und Littel mit dem Stichwort „Wohnungsbrand“.

Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges war das Feuer bereits gelöscht, so dass die Feuerwehr lediglich die auf dem Feld stehende Flasche weiter abkühlen musste.

Es gab keine Verletzten. Am Haus und auf der Terrasse wurde nichts weiter vom Feuer beschädigt. Somit gab es für die Polizei keinen Handlungsbedarf, so dass diese als erste den Einsatzort wieder verlassen konnte. Die Ortswehren Wardenburg und Littel waren mit insgesamt neun Fahrzeugen und 42 Kameraden zum Einsatzort ausgerückt, weitere acht Kameraden warteten noch als Reserve in den Feuerwehrhäusern. Nach etwa einer Stunde rückte das letzte Fahrzeug wieder ins Gerätehaus ein.

Marén Bettmann
Marén Bettmann Redaktion Wardenburg