Mit einem Schwung hat Jochen Meyer am Montagabend die Eisscholle über das Geländer in die Hunte befördert. Dort landete sie mit einem lauten Klatscher. Sofort war klar: Der Fluss „steiht nicht“, er „geiht“. Zehn Wettpaten hatten sich auf Einladung von Wilhelm Meyer um 20 Uhr zur 56. Eisschollenwette an der Landskrone in Wildeshausen getroffen und sich mit „Gut Scholle“ begrüßt. Die eine Hälfte tippte traditionell darauf, dass die Hunte zugefroren ist, die andere darauf, dass sie fließt. Die Verlierer mussten das anschließende Essen zahlen, das erstmals in der „Gildestube“ stattfand. Ältestes Mitglied der Eisschollenwette war Gerhard Lübben, der schon beim ersten Mal am 11. Januar 1962 dabei war.
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