• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Ex-Soldaten mit Wehmut

30.08.2014

Eine Reise zurück in ihre aktive Bundeswehr-Zeit unternahmen in den vergangenen Tagen ehemalige Offiziere des Fallschirmjägerbataillons 313. Zusammen mit ihren Frauen nahmen die Männer auch an einer Führung durch das ehemalige Kasernengelände teil. Ingo Stritter, Marketing-Direktor auf Gut Spasche Sand, erläuterte der Gruppe die Pläne für die Umgestaltung der Kaserne in ein hochwertiges Wohngebiet. CDU-Fraktionschef Wolfgang Sasse, der früher auch Soldat in der Kaserne war, begleitete die Gruppe. „Da kommt schon Wehmut auf“, sagte Oberst a.D. Manfred Weigt. Er hatte 1961 als Rekrut in Wildeshausen seine Laufbahn begonnen. Bis 1973 diente er bei dem Bataillon – zuletzt als Hauptmann und Kompaniechef. „An die schönen Dinge erinnere ich mich noch gut, die schlechten habe ich vergessen“, berichtete er. Am Donnerstag hatte die Gruppe bereits unter Leitung von Peter Hahn, der früher auch Berufssoldat war, die blühende Heide auf dem Pestruper Gräberfeld besichtigt.

Im Schützenverein Neerstedt genießen auch die Kinderkönige hohes Ansehen. Sie dürfen im Gegensatz zu den Erwachsenen noch mit der Armbrust auf den Adler schießen. Neuer Schützenkönig bei den Kindern wurde Hendrik Steenken, der während der Proklamation vor dem Festball großen Beifall erhielt. Etwas schüchtern nahm er die Glückwünsche entgegen.

Die Straßenwärter Volker Aschenbeck, Stephan Windels und Werner Hartmann haben Dienstjubiläum gefeiert. Sie sind seit 25 Jahren beim Landkreis Oldenburg tätig. Von August 1989 bis Juni 1991 absolvierten Aschenbeck und Windels ihre Ausbildungen zum Straßenwärter. Für Aschenbeck war es eine zweite Ausbildung, nachdem er zuvor Zentralheizungs- und Lüftungsbauer gelernt hatte. Nach der Gesellenprüfung zum Straßenwärter arbeitete er in der Straßenmeisterei Wildeshausen. Von Oktober 1992 bis September 1993 forderte die Bundeswehr den Grundwehrdienst ein. Im April 2001 übernahm Aschenbeck den Posten als Kleinkolonnenführer bei der Autobahn- und Straßenmeisterei Wildeshausen.

Auch Stephan Windels blieb seinem Arbeitgeber nach der Ausbildung zum Straßenwärter treu und ist seitdem bei der Straßenmeisterei Oldenburg II beschäftigt. Den Beruf hatte er bereits 1987 im Rahmen eines einmonatigen Schulpraktikums näher kennengelernt. Zwischendurch leistete er 1992/93 seinen Grundwehrdienst ab.

Werner Hartmann begann 1974 eine Ausbildung als Kfz-Elektriker, arbeitete 13 Jahre als Geselle und absolvierte seinen Wehrdienst. Er kam als Seiteneinsteiger in die Straßenmeisterei Oldenburg und bestand im Oktober 1991 die Straßenwärterprüfung. Seitdem ist er als Kreisstraßenwärter für den Landkreis tätig.

Erster Kreisrat Carsten Harings würdigte die Leistungen und Treue der Jubilare. Auch Carsten Sünramm (Personalamts-Leiter) dankte den Kollegen. Gleichzeitig mussten sie sich auch von Mitarbeitern verabschieden: Peter Aust und Iris de Bruyn-Jahn gehen in den Ruhestand. Aust war zuletzt im Rechnungsprüfungsamt tätig. De Bruyn-Jahn gehörte dem Team des Familien- und Kinderservicebüros im Jugendamt an.       

Danke gesagt hat die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen mehreren Unterstützern des Fördervereins. Sie ermöglichten die Anschaffung von Ausrüstungsregenständen, die nicht zum Standard-Repertoire gehören. Der Vorsitzende des Fördervereins und stellvertretende Ortsbrandmeister Conrad Kramer konnte im Feuerwehrhaus Jens Bührmann (Allianz-Versicherung), Rita Jansky (Toom-Baumarkt), Simon Schmidt von der Firma Paul Schmidt und Hans Fischer (Firma Küche & Co) begrüßen. Weitere Spender sind der Eisenwarenhandel Elawi, der Rohstoffhandel Wil-Ro und Garms-Baustoffe. Im Wert von rund 4000 Euro könnte die Feuerwehr ihre Fahrzeuge hinten mit spezieller Neon-Folie bekleben, die schon von weitem von Autoscheinwerfern erfasst werden und das Licht reflektieren. Sie bringen bei Einsätzen mehr Sicherheit für die Feuerwehrleute. Um von Autofahrern im Rückspiegel besser gesehen zu werden, hat die Feuerwehr ihre Fahrzeuge vorne mit LED-Frontblitzern ausgestattet. Über ein weiteres Hilfsmittel verfügt die Feuerwehr nun, wenn es darum geht, Türen zu öffnen. Das neue Spezialwerkzeug richtet wenig Sachschaden an.     

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.