• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Falkenburger sind blau

03.09.2019

Wenn Schützenfest-Teilnehmer blau sind, liegt das in der Regel am Alkohol. Das gilt in gewissem Sinne auch für die Falkenburger Abordnung beim Schützenfest in Bergedorf: Denn ein 50-Liter-Fass Freibier diente als Anreiz für die Falkenburger, um eine Wette gegen das Bergedorfer Vorstandsmitglied Dirk Brinkmann zu gewinnen. Der hatte sich beim Falkenburger Schützenfest drei Wochen zuvor „ein bisschen vorlaut verhalten“, so formulierte es Bergedorfs Vorsitzender Detlef Kupner am Sonntagabend mal ganz vorsichtig. Mit Blick auf den frisch gekrönten Falkenburger Schützenkönig Ohle Oltmanns, der keine Uniform besaß und provisorisch eingekleidet werden musste, unter anderem mit einem blauen Hemd, hatte Brinkmann seinerzeit gespottet, nun müssten wohl auch dessen Untertanen alle Blau tragen. Als er dafür noch 50 Liter Bier aussetzte, kramten die Falkenburger Schützen in ihren Kleiderschränken nach entsprechenden Textilien – und erschienen damit in Bergedorf, angeführt von ihrem Königspaar Ohle Oltmanns (inzwischen in eigener Uniform) und Hanne Lambeck. „Ich wusste gar nicht, dass es so viele Blautöne gibt“, stellte Detlef Kupner ebenso erstaunt wie respektvoll fest. Ob weitere Varianten von Blau nach dem Konsum des gewonnenen Fasses hinzukamen, ist nicht bekannt.

Mitglieder geehrt

Nicht nur launig, sondern auch offiziell ging es bei der Proklamation in Bergedorf zu: Vor der Bekanntgabe der neuen Majestäten ehrten Kupner und Schützenbund-Präsident Heino Brackhahn verdiente Mitglieder des SV Bergedorf mit Urkunden und Nadeln – allen voran Reinhard Stöver, der seit 60 Jahren dem Verein angehört. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Friedel Düßmann und (der nicht anwesende) Friedel Struthoff ausgezeichnet, seit 40 Jahren im Verein sind Udo Becker, Erich Flügger, Brigitte Blankemeyer, Gaby Logemann und Ralf Düßmann.

Sommerfest gut besucht

Nicht ganz so viel Trubel wie in Bergedorf herrschte am Sonnabendnachmittag in der Kita Habbrügger Weg in Ganderkesee. Aber auch hier war das Sommerfest gut besucht. Während die Eltern sich bei Kaffee und Kuchen unterhielten und fleißig Lose für die Tombola kauften, vergnügten sich die Kinder bei Ball- und Geschicklichkeitsspielen oder ließen sich von Kita-Mitarbeiterinnen fantasievoll schminken. „Auch die Schulanfänger, die bisher bei uns betreut wurden, haben wir eingeladen“, berichtete Kita-Leiterin Maike Erhorn.

Appell zum Frieden

Ebenfalls am Habbrügger Weg, nur ein paar hundert Meter weiter nördlich, wurde dann am Sonntag gefeiert: Für das Gemeindefest der kath. Kirchengemeinde St. Hedwig hatten die Organisatoren ein Zitat aus dem Lukas-Evangelium als Motto gewählt: „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“. Genau 80 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges rief Pfarrer Norbert Lach im Gottesdienst dazu auf, Frieden zu wahren mit Liebe, Respekt und Akzeptanz. Anschließend lud die katholische Jugend Besucher dazu ein, ihre Fußabdrücke in bunten Farben auf einem Plakat mit dem Friedens-Motto zu hinterlassen. Daneben gab es Spiele für die Kinder und leckere Speisen für alle.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.