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Fasching in Ganderkesee Fleißige Helfer verwandeln Sporthalle in Narrentempel

Besuchen die vielen Helfer beim Festhallen-Aufbau: Prinzessin Katrin I. (Schröer) und Prinz Eike I. (Struck) und ihre Ehrendamen Clarissa Voigt (von links), Céline Struck, Leana Wienand und Pia Thomann sowie (vorn) das Kinderprinzenpaar Emma I. (Lasskorn) und Henry I. (Meyer).

Besuchen die vielen Helfer beim Festhallen-Aufbau: Prinzessin Katrin I. (Schröer) und Prinz Eike I. (Struck) und ihre Ehrendamen Clarissa Voigt (von links), Céline Struck, Leana Wienand und Pia Thomann sowie (vorn) das Kinderprinzenpaar Emma I. (Lasskorn) und Henry I. (Meyer).

Christin Hufer

Ganderkesee - Es wurde geschleppt, geschraubt und montiert. Fünf voll geladene Container und weitere Transporter rollten am Freitagnachmittag zur Sporthalle am Steinacker in Ganderkesee. Am Samstagnachmittag hatte sich die Halle schon fast vollständig in eine Festhalle verwandelt. Denn die rund 100 Helferinnen und Helfer wissen, was sie tun: Sie arbeiten Hand in Hand, um auch in der 73. Session wieder einen Narrentempel für die Büttenabende zu schaffen, der keine Wünsche offen lässt. Einen riesigen Dank für den Einsatz gab es von den Faschingsregenten.

Die Termine des Faschings

Am Freitag, 26. Januar, beginnt die fünfte Jahreszeit in Ganderkesee mit dem ersten der vier Büttenabende in der Festhalle. Beginn ist um 20 Uhr. Restkarten gibt es noch im Ticketportal der GGV (www.fasching-ganderkesee). Die Termine der weiteren Büttenabende: Samstag, 27. Januar, 19 Uhr; Freitag, 2. Februar, 20 Uhr; Samstag, 3. Februar, 19 Uhr. Für die Party im Anschluss ans Programm mit der Band Hashtag gibt es Karten an der Abendkasse – sofern im Saal Plätze frei werden.

Der Kinderfasching am Sonntag, 28. Januar, 15 Uhr, ist bereits seit Langem ausverkauft. Bei freiem Eintritt besucht werden kann indes der Kindertanz am Sonntag, 11. Februar, 15 Uhr, im Festzelt an der Raiffeisenstraße.

Das Hauptwochende des Faschings beginnt am Samstag, 10. Februar, um 14 Uhr mit dem großen Umzug durch den Ortskern. Gefeiert wird direkt im Anschluss im Festzelt an der Raiffeisenstraße, im Oldenburger Hof und im Schützenhof. Mit dem online erhältlichen Partyticket kann zwischen den Veranstaltungsorten gependelt werden.

Am Sonntag, 11. Februar, beginnt um 10.30 Uhr der Frühschoppen im Festzelt mit Prämierung der Umzugsgruppen (Eintritt frei). Am Rosenmontag, 12. Februar, steigt dort ab 21 Uhr schließlich die letzte Party der Session (Tickets online).

Eingespieltes Team

Geht es um die Metamorphose der Sporthalle, macht dem Bühnenaufbaukommando, kurz „Büko“, niemand etwas vor. Seit 1971 haben geschickte, ehrenamtliche Handwerker den Durchblick beim Festhallenumbau. Auch am Wochenende zeigte sich wieder, dass die Männer ein eingespieltes Team sind. „Das Wichtigste ist, dass die Bühne steht. Denn dort wird ab Montag geprobt“, sagte Tino Ramke, der mit Jörg Kreye Chef des Bükos ist. 27 Mann ist das Büko stark. Weil beim Festhallen-Aufbau alles sitzen muss und ein straffer Zeitplan eingehalten wird, trifft sich das Büko monatlich. Doch in der heißen Phase – kurz vor dem Aufbau – reicht ein monatliches Treffen nicht mehr aus. Ramke: „Ab Dezember treffen wir uns wöchentlich.“ Große Neuerungen wird es in diesem Jahr aber nicht geben. Denn seit im vorigen Jahr mit den neuen Festwirten Miriam Müllner und Marco Stubbemann und der Partyband Hashtag, die für Sound und Licht zuständig ist, ein Neustart gemacht wurde, gelte es nun, dass sich Abläufe festigen würden, so Ramke.

Viele Helfer

Wie immer freute sich das Büko auch am Wochenende wieder über zahlreiche Helferinnen und Helfer. „Über das Wochenende verteilt sind wir um die 100 Leute“, sagte Ramke. Traditionell übernahmen die Tänzerinnen der Grünen Garde die Verpflegung mit Getränken und frisch belegten Brötchen. Die Tänzerinnen der Rot-Blauen Garde zeigten handwerkliches Können und schraubten Streben unter die Bühne. „Wir machen uns die Hände schmutzig“, sagte Tomke Heyer lachend. Auch der Festausschuss, die Männergarde und alle Aktiven, die vor und hinter der Bühne bei den Büttenabenden mit dabei sind, waren vor Ort, um mit anzupacken.

Kolumne
Zurück im Faschingsglück! Schon bei der Auftaktveranstaltung im Haus Adelheide haben Ganderkesees Narren gezeigt, dass sie sich ihrer Fröhlichkeit nicht zu schämen brauchen. Warum wir in Zeiten der Krisen trotzdem ausgelassen sein dürfen.

FASCHING IN GANDERKESEE 2024 Fasching in Zeiten der Krisen – Warum wir trotzdem feiern dürfen

Thorsten Konkel
Sie wechseln aus dem Programm des Hallenfaschings ans Mikrofon: Jenny Tönjes (von links) wird die vier Büttenabende moderieren, Carlotta Tönjes und Sophia Meyer führen durchs Programm des Kinderfaschings.

FASCHING IN GANDERKESEE Neue Moderatorinnen führen durch Büttenabende und Kinderfasching

Karoline Schulz
Ganderkesee

Dank von Regenten

Voll gepackt mit kalten Getränken und Süßigkeiten statteten die Faschingsregenten und ihr Gefolge den fleißigen Helfern einen Besuch ab.

Mit einem dreifachen „Ganderkesee hinein und he geiht“ wurden Prinzessin Katrin I. (Schröer), Prinz Eike I. (Struck), die Ehrendamen Clarissa Voigt, Céline Struck, Leana Wienand, Pia Thomann sowie das Kinderprinzenpaar Emma I. (Lasskorn) und Henry I. (Meyer) begrüßt. „Wir sind hier, um uns zu bedanken und zu motivieren“, sagte Prinzessin Katrin I.. Die Vorfreude sei riesig und die Zeit seit dem 11.11. wie im Flug vergangen.

Wenige Restkarten

Aufregung machte sich bei den Ehrendamen breit. „Es ist alles so surreal“, sagte Ehrendame Clarissa. Die Halle, die sich am Samstagnachmittag schon fast vollständig verwandelt hatte, ließ unschwer erkennen, dass es bald losgeht. „Wir sind voller Tatendrang“, fügte sie hinzu. Lange müssen sich die Regenten nicht mehr gedulden. Denn am Mittwoch, 24. Januar, findet die Büttenabend-Generalprobe statt. Die große Premiere folgt am Freitag, 26. Januar.

Kurzentschlossene müssen allerdings schnell sein. Denn für die vier Büttenabende sind nur noch sehr wenige Restkarten übrig, sagte Pressesprecher Timo Vetter.

Christin Hufer
Christin Hufer Redaktion Wildeshausen
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