Eigentlich erinnert man in der Passionszeit eher an die Leiden Christi, doch beim Gottesdienst am Sonntag in der St.-Katharinen-Kirche in Schönemoor gab es auch Anlass zum Feiern: Die Schönemoorer Kantorei beging ihren 25. Geburtstag. Aber nicht nur den Sängerinnen und Sängern war der Festgottesdienst von Pastorin Susanne Wöhler gewidmet, auch Kantor Ralf Mühlbrandt blickte am Sonntag auf 25 Jahre Dienst in und für die Gemeinde zurück. Zur Feier des Tages gab die Kantorei ein Lied zum Besten, das von Mühlbrandt selbst komponiert wurde. Im Anschluss gab es einen kleinen Empfang im Gemeindehaus.
Auf der Jahreshauptversammlung des Sozialverbands Deutschland, Ortsverband Ganderkesee (SoVD), konnte Vorsitzender Gerold Porth am Sonntag im Oldenburger Hof Susanne Lebedinzew vom Hospizkreis Ganderkesee begrüßen. Die Huderin, die seit Anfang des Jahres den Hospizkreis als Koordinatorin unterstützt, stellte den 40 anwesenden SoVD-Mitgliedern in einem kurzen Vortrag die Arbeit, das Netzwerk und die Idee des Hospizkreises vor.
Der Hospizkreis Ganderkesee konnte in diesen Tagen sein 200. Mitglied begrüßen. Heinz-Dieter Schütte aus Hollen brachte auch gleich das 201. Mitglied mit: seine Ehefrau Magda Schütte. Ausgelöst durch einen Vortrag über ambulante Hospizarbeit haben sich die beiden entschlossen, durch ihre Mitgliedschaft den Verein zu unterstützen. „Wir können und wollen nicht aktiv im ambulanten Hospizkreis mitarbeiten“ sagte Heinz-Dieter Schütte, „aber diese gute Sache zu unterstützen ist uns schon ein echtes Anliegen.“ Und auch seine Ehefrau Magda ist überzeugt von der Arbeit des Hospizkreises: „In meiner aktiven Zeit als Leiterin des Spielkreises Grüppenbühren hatte ich betroffene Kinder, wo ein Eltern- oder Großelternteil verstorben war. Es wäre sicherlich sehr hilfreich gewesen, auf die Unterstützung durch ausgebildete Kinder- beziehungsweise Trauerbegleiter zurückgreifen zu können.“ Bei einer Tasse Kaffee wurden die beiden von der 1. Vorsitzenden Chris Peikert-Baramsky in den Räumlichkeiten in der Lindenstraße 12 in Ganderkesee begrüßt. Peikert-Baramsky und die Koordinatorin Linda Bahr stellten den beiden neuen Mitgliedern in weiten Teilen die Arbeit der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter vor. Magda und Heinz Dieter Schütte stellten verwundert fest: „Wir wussten gar nicht, wie breit das Spektrum der ambulanten Hospizarbeit in den Gemeinden Ganderkesee und Hude ist.“ Bei 200 ist aber noch nicht Schluss: Mittlerweile sind noch weitere Mitglieder hinzugekommen.
