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Freiwillige Feuerwehr Düngstrup Neues Tanklöschfahrzeug offiziell übergeben

Peter Kratzmann
Bei der Übergabe des neuen TLF 3000 an die Feuerwehr Düngstrup (von links): Bürgermeister Jens Kuraschinski, Stadtbrandmeister Jens Hogeback, Düngstrups Ortsbrandmeister Kurt Hagelmann, stellvertretender Ortsbrandmeister Andreas Debbeler und Kreisbrandmeister Frank Hattendorf

Bei der Übergabe des neuen TLF 3000 an die Feuerwehr Düngstrup (von links): Bürgermeister Jens Kuraschinski, Stadtbrandmeister Jens Hogeback, Düngstrups Ortsbrandmeister Kurt Hagelmann, stellvertretender Ortsbrandmeister Andreas Debbeler und Kreisbrandmeister Frank Hattendorf

Peter Kratzmann

Düngstrup - Großer Andrang herrschte am Samstag am Feuerwehrhaus in Düngstrup: Die dortige Freiwillige Feuerwehr hat offiziell die Schlüsselgewalt über ihr neues Tanklöschfahrzeug (TLF) 3000 auf Basis eines hochgeländegängigen Unimogs erhalten.

4000 Liter Wasser

Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski zeigte noch einmal den langen, arbeitsreichen Weg bis zur Fahrzeugübergabe auf: „Viele Stunden habt ihr damit verbracht, die Anforderungen an das neue Fahrzeug zu definieren. Das neue TLF 3000 spiegelt den neuesten Stand der Technik wider.“ 4000 Liter Wasser an Bord seien schon eine Hausnummer, besonders im Sommer bei großer Trockenheit im Gelände. Dazu die Fähigkeit, im Gelände mobil zu sein.

Nach seiner Rede überreichte er den symbolischen Schlüssel an Stadtbrandmeister Jens Hogeback, der ebenfalls die Besonderheiten des Fahrzeugs zu schätzen wusste, bevor er ihn an Ortsbrandmeister Kurt Hagelmann weitergab. Mit viel Humor beschrieb Hagelmann den Gästen die Eckdaten.

Die Liste der Finessen ist lang: Da war unter anderem die Rede vom Waldbrandunimog, ausgestattet nach einem Vorbild aus dem Land Brandenburg, von Ackerstollenreifen, Watfähigkeit von 1,2 Metern, Wasserwerfer mit Funkfernbedienung, einem pneumatischen Lichtmast und eben 4000 Litern Löschwasser. Rund 400 000 Euro wurden in das Fahrzeug und damit in den Brandschutz gesteckt. Kuraschinski: „Ein großer Dank gilt daher dem Rat der Stadt Wildeshausen, der damit das Engagement zu schätzen weiß.“

Auf dem Land notwendig

Kreisbrandmeister Frank Hattendorf drückte seine Eindrücke von dem Vorzeigefahrzeug damit aus, dass er auf die Einrichtung einer Arbeitsgemeinschaft auf Kreisebene verwies: „Diese Fahrzeuge brauchen wir hier auf dem Lande unbedingt. Daran hat lange keiner gedacht. Das wird sich jetzt ändern.“

Nach den Glückwünschen der eingeladenen benachbarten Wehren und einer ausgiebigen Fahrzeugbesichtigung stand der Sinn nach Feiern: Mit einem gemeinsamen Essen wurde die Fahrzeugübergabe abgeschlossen. Dazu waren auch die Nachbarn, die einen Kranz für das TLF gebunden hatten, die Ehrenstadtbrandmeister sowie Ratsmitglieder eingeladen.

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