Harpstedt
– Die Entscheidung über ein Ersatzfahrzeug für das im vergangenen Jahr verunglückten LF 8 der Harpstedter Ortswehr wird vorerst verschoben. Darauf einigten sich die Mitglieder des Ausschusses für Feuerschutz und Rettungswesen der Samtgemeinde auf ihrer jüngsten Sitzung. Der Samtgemeindeausschuss hatte bereits im September beschlossen, für das durch Totalschaden ausgefallene Fahrzeug ein LF 20/16 als Ersatz zu beschaffen.Das bereits in Harpstedt stationierte LF 16 TS des Bundes könnte jedoch eine ganz neue Perspektive eröffnen. Denn zwischenzeitlich wurde vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund mitgeteilt, dass nach den aktuellen Planungen des Bundes davon ausgegangen werden kann, dass sich der Bund künftig nicht mehr an der Finanzierung seiner Bundesfahrzeuge im Bereich Brandschutz beteiligen wird.
Bislang sieht es so aus, dass der Bund seine Fahrzeuge den Kommunen sogar schenken will – unter der Voraussetzung, dass die Ausstattung weiterhin zu Zwecken des Brand- und Katastrophenschutzes verwendet wird. Die Samtgemeinde will nun erst einmal abwarten, wie sich der Bund entscheidet. Dann soll möglichst kurzfristig eine weitere Beratung vorangetrieben werden.
