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Brandschutzerziehung in Harpstedt Grundschüler lernen Umgang mit Feuer

Jannik (am Fahrzeug, von links) und Klaus Stiller zeigten der Klasse 3c unter anderem die verschiedenen Einsatzfahrzeuge.

Jannik (am Fahrzeug, von links) und Klaus Stiller zeigten der Klasse 3c unter anderem die verschiedenen Einsatzfahrzeuge.

Jana Budde

Harpstedt - Was ist eigentlich die Aufgabe der Feuerwehr? Was ist der Unterschied zwischen der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr? Und was tue ich, wenn es brennt? Um diese und andere Fragen ging es am Montagvormittag im Feuerwehrhaus in Harpstedt: Die drei dritten Klassen der Grundschule Harpstedt waren nacheinander zur Brandschutzerziehung vor Ort.

Thema in der Schule

Dies sei wichtig, damit die Kinder den Umgang mit Feuer lernen und wissen, wie gefährlich ein Brand und vor allem auch Rauch ist, erläuterte Jannik Stiller. Der Pressesprecher der Samtgemeindefeuerwehren Harpstedt unterstützte seinen Vater Klaus Stiller, Kreisbrandschutzerzieher, mit den Schulklassen.

Und die jungen Schülerinnen und Schüler kamen nicht unvorbereitet: Im Sachkundeunterricht hatten sie zuvor das Thema Feuerwehr behandelt und bereits vieles gelernt. Der Besuch der Rettungswache markierte den Abschluss des Themas, sagte Sachkunde-Lehrerin Annika Schamberger, die mit der Klasse 3c auf der Wache war. Was die Kinder schon wussten, zeigten sie unter anderem bei der Benennung der verschiedenen Wagen auf dem Hof und in der Fahrzeughalle. Auch wenn sie nicht jedes der Fahrzeuge richtig benennen konnten, waren viele Bezeichnungen bekannt.

Rauchausbreitung

Nach dem Kennenlernen der Wagen und einiger Gerätschaften ging es weiter mit dem Durchspielen eines Alarmierungsweges: Klaus Stiller öffnete die Tür zu einem Raum, aus dem prompt dichter Rauch quoll. „Was macht ihr jetzt?“ Erwachsenen Bescheid sagen, die 112 anrufen, Fenster schließen, sich in Sicherheit bringen, antworteten die Kinder.

Auch die Einsatzkleidung samt Atemschutzgerät und Maske zeigten die beiden Feuerwehrmänner: „Damit die Kinder wissen, sie brauchen keine Angst vor der Feuerwehr zu haben, wenn sie kommt und sie rettet“, sagte Jannik Stiller.

Zum Einsatz kam zudem das „Rauchhaus“: Mit dem selbst umgebauten Puppenhaus werde spielerisch gezeigt, wie Rauchausbreitung funktioniert: „Dieses Puppenhaus kann mit Rauch gefüllt werden und dann kann man sehen, wie sich der Rauch im Haus ausbreitet.“

Jana Budde
Jana Budde Redaktion Wildeshausen
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