Der Schock sitzt noch immer tief: Ein massiver Wasserschaden, ausgerechnet am Silvestertag, hat den Betrieb im Wildeshauser Fitness-Studio „InjoyMed“ vorerst gestoppt. „13 000 Liter aus dem Tauchbecken der Sauna im zweiten Stock haben sich über die Geräte ergossen“, berichtete Geschäftsführer Rudi Pelz. Angesichts der Minustemperaturen war offenbar ein Rohr geplatzt. Um 6.15 Uhr am Silvestertag hatte die Reinigungskraft das Malheur entdeckt. Seitdem laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren: Das Wasser wurde abgesaugt, feuchte Hölzer und Paneelen entfernt und Fitnessgeräte gesäubert und geschützt. Lüfter sind im Dauereinsatz. „Unsere Mitglieder konnten glücklicherweise bei befreundeten Clubs unterkommen“, sagt Pelz. Er bedankt sich vor allem bei seinem Personal und zahlreichen Wildeshauser Handwerksbetrieben für die Hilfe bei den Aufräumarbeiten. Ersten Berechnungen zufolge wird der Schaden auf 50 000 Euro geschätzt. Die Sanierung ist in vollem Gange. Pelz: „Der Sauna-Bereich ist schon wieder voll in Betrieb.“ Für die Kurse des „InjoyMed“ wurde im Erdgeschoss ein Raum hergerichtet. Er hofft zudem, dass im Fitnessbereich in Kürze ein „Notbetrieb“ möglich ist. Allen Clubmitgliedern dankt Pelz für ihr Verständnis.

Verstärkung suchen die „Tanzmäuse“ des SC Wildeshausen. Kinder ab 4 Jahren – Jungen und Mädchen – spielen und tanzen jeden Dienstag in der Turnhalle der Wildeshauser Hunteschule von 15 bis 16 Uhr. Betreut wird diese Gruppe von Anke Wollenberg und Annika Wilke. Die Kinder in dieser SC-Gruppe studieren die ersten kleinen Choreographien ein. Geplant sei ein Auftritt bei der nächsten Karnevalsveranstaltung im „Rämmi Dämmi“. Im Januar finden Schnupperstunden statt. Los geht es wieder am kommenden Dienstag, 11. Januar. Sportzeug und -schuhe sind mitzubringen.

Kaum steigen die Temperaturen auf dem Thermometer, ist der städtische Bauhof in Wildeshausen mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Am Freitag räumten Hans-Hermann Wohlers und Winfried Famulla letzte Schneereste vom Marktplatz weg. Damit sei in Wildeshausens „guter Stube“ der Winter erst einmal Vergangenheit. In der Wester- und der Huntestraße entfernten Fachleute die Lichterketten von den Tannenbäumen, die der Handels- und Gewerbeverein für die schmucke Weihnachtsbeleuchtung aufstellen ließ. Kommenden Montag wandert die große Tanne auf dem Marktplatz in den Schredder, hieß es.

Eine „kleine Bestechung“ überreichte Silvia Bettin zur Vernissage ihrer Ausstellung „Energie und Leichtigkeit“ im Dötlinger Lopshof an Marita Tzschoppe, die dort für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Das Bild zeigt die Eingangstür des Künstlerhauses. Es ist eines von 22 Werken der Wildeshauserin, die nun bis Ende Februar dort zu sehen sind. Die anderen Bilder bringen mit kräftigem Farbauftrag und fließender Formgebung die Schlagwörter des Titels zum Ausdruck. „Die Energie, die ich beim Malen auf die Leinwand förmlich schmeiße, bleibt im Bild zu sehen“, erklärt Bettin ihre Technik. Neben ein paar Landschaftsbildern sind dementsprechend viele freie Farbspiele mit Titeln wie „Sommer-Chaos“ und „Nachtschwärmer“ entstanden. Diese farbgewaltigen und schwungvollen Acrylbilder bilden gewissermaßen einen Gegenpol zu ihrer parallel laufenden Ausstellung „Relaxed“ im Wildeshauser Stadthaus.