Kontakte zu knüpfen und Wünsche und Nöte auszuloten – dieses Ansinnen verfolgte der Arbeitskreis Flüchtlinge mit einem Treffen am Samstagnachmittag im Garten des Ev. Gemeindehauses in Ganderkesee. In Kooperation mit Sandra Baba, Migarationsberaterin der Diakonie Delmenhorst/Oldenburg-Land, hatte der Arbeitskreis alle per Post erreichbaren Ukrainerinnen und Ukrainer aus dem Gemeindegebiet zum Kaffeetrinken eingeladen. Knapp 50 Erwachsene und 20 Kinder seien gekommen, berichtet Arbeitskreis-Koordinator Erich Kurzawski. Auch eine Übersetzerin war vor Ort. „Das war gut, denn ohne sie wäre eine Verständigung kaum möglich gewesen“, so Kurzawski. So erfuhren die Arbeitskreis-Mitglieder, dass sich einige der Geflüchteten Fahrräder wünschten. Größtes Anliegen sei die Einrichtung einer Gesprächsrunde, in der Anliegen vorgebracht und Hilfestellungen gegeben werden können, sagt Kurzawski. Auch Sandra Baba habe ihre Gesprächsbereitschaft mehrfach verdeutlicht. „Dieser Kaffeenachmittag war vielleicht der Auftakt zu weiteren gemeinsamen Veranstaltungen.“