Sandtange - Der Großeinsatz der Rettungskräfte am Samstagmittag in der Nähe des Hatter Flugplatzes könnte für die Piloten ein teures Nachspiel haben. Am Montag war noch unklar, ob im Vorfeld ein notwendiger Antrag für den Einsatz sogenannter Rauchbomben gestellt worden war. Grundsätzlich zuständig für den Luftverkehrsraum ist die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Dort läuft zurzeit eine entsprechende Nachfrage, deren Ergebnis nicht vor Dienstag erwartet wird.

Bei dem Rettungseinsatz war ein Großaufgebot der Feuerwehren aus Hatten und Oldenburg zur vermeintlichen Unglücksstelle in der Nähe des Flugplatzes ausgerückt. Der Anrufer selbst, der offenbar ein spektakuläres Flugmanöver und den Rauch als Flugunglück interpretierte, hat dagegen nichts zu befürchten.

Die Gemeinde Hatten rechnet selbstverschuldet herbeigeführte Einsätze nach einer festgelegten Gebührenordnung. Je nach Größe der Fahrzeuge und damit verbunden der Zahl der Einsatzkräfte gebe es Pauschalbeträge, so Bürgermeister Christian Pundt. Bei einem Großbrand kamen in der Vergangenheit so schon einmal eine mittlere fünfstellige Summe zusammen.

FEHLALARM IN HATTERWÜSTING Der Absturz, der keiner war

Gloria Balthazaar Hermann Gröblinghoff
Hatterwüsting