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Schwimmen in Ganderkesee Freibad-Saison soll Anfang Mai starten

Vorbereitungen für den Saisonauftakt im Freibad: die Technische Betriebsleiterin Carola Brohmann (vorne) und Ute Wachs arbeiten am Sprungbecken. Foto:

Vorbereitungen für den Saisonauftakt im Freibad: die Technische Betriebsleiterin Carola Brohmann (vorne) und Ute Wachs arbeiten am Sprungbecken. Foto:

Thorsten Konkel

Ganderkesee - Aus einer vorgezogenen Freibad-Eröffnung im April wird nun doch nichts. Stattdessen peilt Bäder-Chef Henry Peukert die erste Mai-Woche für den Start in die Bade-Saison an. In diesem Sommer können Schwimmerinnen und Schwimmer das sanierte Freibad in Ganderkesee erstmals unter normalen Bedingungen nutzen. Denn die Corona-Vorgaben, die unter anderem Zeitfenster für maximal 300 Badnutzer zur selben Zeit vorschrieben, fallen nun weg. „Das sanierte Freibad wurde noch nie unter normalen Bedingungen genutzt“, sagt Henry Peukert.

Vorbereitungen laufen

Ursprünglich hatte der Bäder-Chef geplant, dass das große Sportbecken am Heideweg schon in dieser Woche in Betrieb gehen soll. Doch wegen des schlechten Wetters in der ersten April-Hälfte sind die vorbereitenden Arbeiten nach Auskunft von Peukert noch nicht so weit fortgeschritten wie ursprünglich vorgesehen. Außerdem wartet das Freibad-Team wegen eines möglichen Lecks in einer Folie des Sprungbeckens noch auf eine Firma. Unterdessen haben die Gäste des Saunahuus das schöne Wetter am langen Oster-Wochenende voll ausgenutzt: „Im Saunagarten war nicht eine Liege mehr frei“, sagt Peukert.

Datum noch offen

Das große Sportbecken im Freibad soll Besuchern und Besucherinnen voraussichtlich in der ersten Mai-Woche zur Verfügung stehen. Über Ostern sei es mit Wasser gefüllt worden, so Peukert. Allerdings müsse die Heizung angeschaltet werden, um das zehn Grad kalte Wasser auf 24 Grad zu erwärmen. Auch eine Beprobung des Wassers durch das Gesundheitsamt müsse noch erfolgen. Ein konkretes Eröffnungsdatum nennt der Geschäftsführer der Bäder- und Saunabetriebsgesellschaft noch nicht: „Wir bemühen uns wie verrückt.“

Nach dem Sportbecken sollen auch die anderen Bereiche eröffnet werden. „Sobald sich das Wetter gut entwickelt, schalten wir auch das Kinderbecken dazu“, sagt Peukert. Seit der 2020 abgeschlossenen Sanierung des Freibads können alle Becken einzeln beheizt und unabhängig voneinander in Betrieb genommen werden.

Energieeffizienz zahlt sich aus

Während der Sanierungsarbeiten, für die das Freibad 2019 komplett geschlossen bleiben musste, wurde das Freibad auch in Sachen Energieeffizienz auf den neuesten Stand der Technik gebracht. „Saunahuus und Freibad sind gut aufgestellt“, erläutert Peukert. So seien unter anderem verschiedene Wärmerückgewinnungstechniken und Umwälzpumpen installiert worden. Auch gebe es eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach, die einen Teil des Stroms erzeuge. Angesichts der aktuell stark steigenden Energiekosten zahlt sich nach Auskunft von Henry Peukert auch aus, dass es gleich neben Bad und Saunahuus ein Blockheizkraftwerk gibt, über das die Sport- und Freizeitanlage mit Gas aus einer Biogas-Anlage versorgt wird.

Tickets online kaufen

Außerdem macht Peukert deutlich, dass die Gemeinde Ganderkesee für alle öffentlichen Gebäude Energieversorgungsverträge abgeschlossen habe. Er geht davon aus, dass Freibad und Saunahuus in diesem Jahr noch nicht von den steigenden Energiekosten betroffen sein werden. Dennoch gibt es nach Angaben des Bäder-Chefs Möglichkeiten, Energie einzusparen. So könne etwa die Wassertemperatur um zwei Grad gesenkt werden. Aber das sei eine Entscheidung, die die Politik in der Gemeinde Ganderkesee treffen müsse.

Für die neue Saison sind laut Peukert keine Preiserhöhungen für Besucher geplant. Trotz Wegfalls der meisten Corona-Regeln empfiehlt er den Kauf von Online-Tickets, die am Drehkreuz den Zutritt per QR-Code und Handy ermöglichen. So könnten Wartezeiten an der Kasse vermieden werden.

Antje Rickmeier
Antje Rickmeier Redaktion Ganderkesee
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