Ein Versprechen löste der Heimatbund zwischen Dehmse und Hunte ein: Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Schützenvereins Wohlde-Mahlstedt überbrachte der Heimatbund um Vorsitzenden Gerold Schäfer nun eine handgefertigte Ruhebank. Das gute Stück hat bereits einen Platz gefunden: Auf Wunsch des Schützenvereins lädt die Bank alle Erholungssuchenden unter einer herrlichen Eiche in Barjenbruch zum Verweilen ein. Für die Pflege bot sich spontan Willi Beneke, Bürgermeister der Gemeinde Winkelsett, an. Er dankte ausdrücklich „allen Vereinsmitgliedern des Heimatbundes zwischen Dehmse und Hunte“ für das großartige Geschenk. Entstanden war die Bank in Eigenarbeit des Heimatbundvorstands unter ehrenamtlicher Mithilfe von Norbert Leiß (Colnrade).

Stolz zeigte sich Kirchseeltes Bürgermeister Walter Raem im Gemeinderat, seit kurzem eine Weltmeisterin in der Gemeinde zu haben. Lynn Bode, Mitglied des Harpstedter Unicyle-Teams, das im Juli in Italien mit den „Wildcats“ den WM-Titel in der Großgruppe U 15 holte, sollte für die tolle Leistung von der Gemeinde eine kleine Anerkennung bekommen. Raem gratulierte der Tochter von Gemeindesekretärin Maike Bode und überreichte ihr einen Gutschein.

Die Montagsreiter im Moor: Die „Friesengeist-Könige“ von 2011, Regina Sanders und Rainer Conrad, führten ihr Gefolge vom Reitclub „Sport“ Harpstedt in diesem Jahr auf eine Reise ins Teufelsmoor nach Bremervörde. Zum Programm gehörten ein Bummel durch die Einkaufsmeile der Stadt und am Vörder See, ein Grillbüfett mit „Moorgeistern“ sowie tags darauf eine Tour in die Moorlandschaft im Ostetal. Zahlreiche Aufgaben galt es zu lösen fürs Moorteufel-Diplom: von Torfkarre schieben bis Eierwurf. Nach gemeinsamem Kegeln und Abendessen wurden dann die Diplome verteilt: Mit mehr als 70 Punkten hatte Franz Zawodny die Nase vorn. Höhepunkt des Abends war dann die Krönung des neuen Königspaares 2012: Jutta Meyer und Walter Rauschenberger wurden die „Moorteufel“, die nun im nächsten Jahr eine Fahrt ausrichten werden. Bei der Heimfahrt waren sich alle Montagsreiter einig: „Wertnote 10,0“.

Viele Erinnerungen mitgebracht haben die Teilnehmer der DRK-Sommerreise nach Südböhmen. Ziel war die historische Stadt Bechyněěe mit mittelalterlicher Burg, Schloss und Franziskaner-Kloster. „Auf Ausflügen nach Pisek, Tábor, ňTrebon und in die berühmte Bierstadt Budweis konnten wir die letzten Sommersonnentage voll genießen“, berichtet Erika Hormann. Höhepunkt der Reise sei die sehenswerte Stadt Krumau gewesen, eingetragen ins Verzeichnis des UNESCO-Weltkulturerbes. Weiterhin ging es immer entlang der Moldau durch den Böhmerwald zum Moldau-Stausee Lipnosee; und auch das berühmte Wasserschloss „Cervená Lhota“ – Drehort vieler tschechischer Märchenfilme – war Ausflugsziel.