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Einblick in Soziale Arbeit Gemeinde Hude wird erstmals FSJ-Träger

Wollen einem FSJler Einblicke in die Soziale Arbeit geben: Anja Peters, Leiterin des Kulturhofes Hude (von links), Artur Wiaderek, Betreuer im Kulturhof, Ramona Dahms, Fachbereichsleitung Bürgerdienste und Soziales der Gemeinde Hude und Frank Düvel, Betreuer im Kulturhof

Wollen einem FSJler Einblicke in die Soziale Arbeit geben: Anja Peters, Leiterin des Kulturhofes Hude (von links), Artur Wiaderek, Betreuer im Kulturhof, Ramona Dahms, Fachbereichsleitung Bürgerdienste und Soziales der Gemeinde Hude und Frank Düvel, Betreuer im Kulturhof

Christin Hufer

Hude/Wüsting - Erstmals bietet die Gemeinde Hude als Träger in diesem Jahr einem jungen Menschen die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Eingesetzt soll dieser in der Begegnungsstätte Kulturhof und im Jugendzentrum Wüsting werden. Sowohl für das Team des Kulturhofes als auch für die Gemeindeverwaltung ist das eine Premiere.

Beim Team des Huder Kulturhofes ist die Freude groß. Denn mit dem Wunsch, künftig ein FSJ anbieten zu dürfen, ist es an die Gemeindeverwaltung getreten. Dieser Wunsch stieß direkt auf Anklang, sagt Ramona Dahms, Fachbereichsleitung Bürgerdienste und Soziales, und wurde schließlich durch die Politik auf den Weg gebracht.

Einblick in Jugendarbeit

Bereits am 1. September könnte ein potenzieller FSJler im Kulturhof starten. Dieser solle dann, so Kulturhof-Leiterin Anja Peters, sowohl im Jugendzentrum Wüsting als auch im Kulturhof eingesetzt werden. Dabei wird einem jungen Menschen eine Fülle an Bereichen geboten, in die er hineinschnuppern kann. Denn während das Jugendzentrum sich ausschließlich auf die Jugendarbeit konzentriert, vereint der Kulturhof die Bereiche Kultur, Veranstaltungen, Mehr-Generationen-Begegnung, Soziale Arbeit und Betreuungsangebote.

Wer als FSJler in Frage käme, davon hat das Team eine Vorstellung. Vorzugsweise würde es die Stelle an eine Bewerberin vergeben. Denn derzeit ist das Betreuungsteam mit Artur Wiaderek, Frank Düvel und Heiner Lembeck ausschließlich männlich besetzt, wodurch einige Angebote nicht möglich seien, erklärt Wiaderek. Es können beispielsweise aktuell nur Tagesfahrten angeboten werden, weil bei Übernachtungen immer eine weibliche Betreuung anwesend sein müsse. Auch würde es derzeit an Angeboten nur für Mädchen fehlen. „Es wäre wirklich toll, wenn wir das durch ein FSJ umsetzen könnten“, sagt Peters.

Darüber hinaus wünscht sich das Team einen volljährigen Kandidaten, weil dies arbeitsschutzrechtlich Vorteile bringen würde. So könne der FSJler auch bei Abendveranstaltungen mit dabei sein.

Dass es ein großer Zugewinn für die Gemeinde Hude ist, nun auch FSJ-Träger zu sein, betont Dahms. Jungen Menschen würde ein sinnvoller Einblick in die Berufswelt geboten werden. Nach Corona sei das noch einmal wichtiger, erklärt sie, weil Angebote, die essenziell für die Berufsfindung sind – wie beispielsweise Praktika – lange auf der Strecke blieben.Für die Begleitung des FSJ arbeitet die Gemeinde in Kooperation mit der Diakonie im Oldenburger Land zusammen. Diese übernimmt die Schulung theoretischer Grundlagen. Somit belegt der Freiwilligendienstler insgesamt 25 Seminartage bei der Diakonie. Zudem arbeitet er in Vollzeit in den Gemeinde-Einrichtungen.

Chance geben

Im Vordergrund stehe, dass der oder die Freiwillige betreut und begleitet wird, so Wiaderek. Denn jungen Menschen die Chance zu geben, sich zu finden und zu merken, was sie wollen, sei wertvoll. Zudem könne das FSJ auf das Studium der Sozialen Arbeit angerechnet werden.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich bis zum 23. Juni über das allgemeine FSJ-Portal anzumelden und sich bei Fragen an den Kulturhof zu wenden unter Tel. 04408/923156 oder per E-Mail an info@kulturhof-hude.de.

Christin Hufer
Christin Hufer Redaktion Wildeshausen
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