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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Auch kleine Teiche helfen vielen Lebewesen

06.06.2018

Ganderkesee Naturnah gestaltete Wasserstellen, auch in geringer Größe, sind ein Anziehungspunkt für viele Insekten. Sie bieten zudem Trinkmöglichkeiten für unsere Vogelwelt. Da solche Flächen immer eine Attraktion für Tiere darstellen, ermöglichen sie besondere Naturerlebnisse.

Teiche sollten, wenn es möglich ist, mindestens acht bis zehn Quadratmeter groß und 80 Zentimeter tief sein, flache Uferzonen aufweisen, und über eine wasserundurchlässige Schicht aus Ton oder Folie verfügen. Der Standort sollte sonnig sein. Vier bis sechs Stunden Sonne am Tag sind notwendig. Um schädlichen Laubeinfall zu verhindern, sollte der Teich nicht in der Nähe von Bäumen stehen. Andernfalls ist im Herbst ein Netz erforderlich.

Größere Fische, wie die beliebten Goldfische, gehören nicht in einen naturnahen Teich, da sie Insekten, aber auch Froschlaich verspeisen und durch ihren Kot Nährstoffe einbringen. Ausnahmen sind Kleinfische wie Bitterlinge und Moderlieschen.

Bei der Anlage eines Teiches sollten nährstoffarmer Sand und Lehm verwendet werden. Und man braucht viel Geduld! Es dauert einige Zeit, bis sich ein natürliches Gleichgewicht eingestellt hat. Anfangs kann es zu einer starken Algenbildung kommen. Dichte Algenbestände dürfen ruhig entfernt werden.

Bepflanzen Sie den Teich mit einheimischen Stauden und Wasserpflanzen. Hier eine Auswahl: Wasserdost, Gilbweiderich, Mädesüß, Sumpfdotterblume, Blutweiderich, Fieberklee, Zungenhahnenfuß, Sumpfschwertlilie, Schwanenblume, Sumpfvergissmeinnicht, Froschlöffel, Sumpfcalla, Wasserminze, Krebsschere, Wasserfeder, Tannwedel, Seekanne, Froschbiss, Teich- und Seerose, Pfeilkraut, Schwimmendes Laichkraut, Wasserknöterich, Tausend- und Hornblatt.

Ein Teich muss regelmäßig gepflegt werden, er muss entschlammt und Pflanzen müssen entfernt werden. Dies erfolgt abschnittsweise. So wird ein Zuwachsen des Gewässers verhindert und den Tier- und Pflanzenarten ein Überleben im Teich ermöglicht.

An und in einer solchen Wasserstelle trinken Insekten und Vögel und leben zahlreiche Wasserinsekten wie Libellen, Wasserwanzen und Käfer. In den Uferpflanzen finden zahlreiche Blütenbesucher Nahrung.

Kleinstteiche in frostharten Gefäßen mit einem Volumen von mindestens 60 Litern lassen sich auch in sehr kleinen Gärten einbauen und mit Pflanzen wie Zwergseerose, Sumpfcalla, Hornblatt, Tannwedel und Sumpfdotterblume bepflanzen. Eine dichte Bepflanzung verhindert die Ansiedlung von Mücken und ein Standort im Halbschatten die Algenbildung.

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