Ganderkesee - Die Verabschiedung von Hauptschülern der Klasse 9a hat am Donnerstag an der Oberschule Ganderkesee gleich eine ganze Serie von Schulabschlussfeiern eingeläutet. Um den Teilnehmerkreis coronabedingt klein zu halten, wurde jede Klasse einzeln verabschiedet. Heute werden die Zeremonien ebenfalls in der Mensa mit den Realschulabgängerinnen und -abgängern fortgesetzt – nicht die einzige Gemeinsamkeit der beiden Schulzweige.
Die Umstellung aufs Homeschooling sei in der Pandemie sicher für alle die größte Herausforderung gewesen, mutmaßte Lehrerin Ines Weber und erinnerte schmunzelnd an so manche Mathe-Videokonferenz, die irrtümlicherweise ohne Ton lief. Auch Doris Böttcher vom Schulleitungsteam blickte auf eine besondere Zeit ohne Klassen- oder Abschlussfahrten, ohne Praktika, Ausflüge, Feiern und große Begegnungen zurück. „Ihr habt die Schule fast für euch allein gehabt.“ Ihr Ausblick: Nach dem Durchhalten in der Pandemie gelte es, nun den eigenen Weg zu finden und beruflich oder an weiterführenden Schulen durchzuhalten und eigenverantwortlich zu handeln.
Das Rüstzeug dazu hat das Kollegium den jungen Menschen offenbar gut vermittelt: „Danke, dass Sie uns in den Hintern getreten haben, sonst hätten einige das nicht geschafft“, scherzte Abgänger Nick Gorath.
