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Verwaltung Sieht Sich Nicht In Der Pflicht Ganderkesee hält sich bei Ladesäulen zurück

Ganderkesee - Die Gemeinde Ganderkesee sieht sich nicht in der Pflicht, dringend weitere öffentliche Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zu installieren. „Geladen wird zuhause“, heißt es in einer Beschlussvorlage des Ausschusses für Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz, der an diesem Mittwoch, 16. September, um 18.30 Uhr in der Mensa der Oberschule Bookholzberg zusammenkommt.

Anlass für die Beratung ist ein Antrag der SPD-Fraktion, auf dem Hedwigsplatz am Habbrügger Weg in Ganderkesee eine weitere Ladesäule für E-Autos und Pedelecs aufzustellen. Die Verwaltung indes rät davon ab mit der Begründung, dass 80 Prozent der Ladevorgänge für Elektrofahrzeuge ohnehin zuhause stattfinden. Von den verbleibenden 20 Prozent würden viele Aufladungen am Arbeitsplatz vorgenommen.

Zeitvertreib beim Laden

Bei öffentlichen Ladesäulen sei zudem zu beachten, dass die Standorte attraktive Möglichkeiten des Zeitvertreibs bieten müssten, da ein Ladevorgang bei leerem Akku bis zu zwei Stunden dauere. Und schließlich wird auf die Kosten verwiesen: 12 000 bis 17 000 Euro für die Installation und 1200 Euro jährlich für den Betrieb.

Bei entsprechender Förderung wäre die Gemeinde aber bereit, weitere Ladesäulen aufzubauen, etwa beim Saunahuus, beim Hallenbad, an der Oberschule Bookholzberg, der Grundschule Schierbrok oder beim Heide Huus am Heider Ring. Bereits jetzt gibt es sieben öffentliche Ladestationen: in Ganderkesee gegenüber vom Rathaus, bei der LzO und bei Inkoop, in Bookholzberg vor dem Bürgerbüro, In Stenum bei Backenköhler sowie an der Autobahn-Raststätte Hasbruch in beiden Richtungen. Die Gemeinde hat zwei davon errichtet, die übrigen wurden von den jeweiligen Unternehmen aufgestellt.

Es geht auch um Bäume

In der Sitzung geht es außerdem um die Fällung mehrerer Bäume in Ganderkesee, die langfristig nicht überlebensfähig scheinen, da ihr Wurzelraum zu eng ist. Die Bäume am Sperber- und am Anemonenweg sowie an der Platanen- und der Akazienstraße seien in den 70er- und 80er Jahren gepflanzt worden – die Arten seien seinerzeit nicht glücklich gewählt worden, heißt es in der Vorlage.

Hergen Schelling
Hergen Schelling Redaktion für den Landkreis Oldenburg (Leitung)
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