Ganderkesee - Die Garde-Mädchen tragen Mund-Nasen-Masken und haben ein Corona-Virus dabei. Klar, dass die Pandemie beim Faschingsorden für die Session 2021 eine entscheidende Rolle spielt. Schließlich hat Corona dafür gesorgt, dass das komplette Programm im 70. Faschingsjahr ausfallen muss.
Insgesamt 18 Entwürfe für den neuen Faschingsorden standen laut GGV-Sprecher Timo Vetter zur Wahl. Der Festausschuss entschied sich für den Entwurf von Susanne Sperling, die den Wettbewerb bereits zum vierten Mal gewonnen hat. Den zweiten Platz belegten die Zeichnungen von Angie Sperling und Katrin Schröer. Beide erhielten gleich viele Stimmen.
Da der Fasching nach Angaben von Timo Vetter auch ohne Corona finanziell nicht ganz so stabil steht, gibt es den neuen Orden in der „passiven Session“ erstmals nur für Selbstzahler. „Im Kreise der Aktiven – auch wenn es in dieser Session eher Passive sind – stieß diese Maßnahme auf vollstes Verständnis.“
Die Firma Max Hering in Oldenburg hat 500 Orden und 750 Pins produziert. Ein Orden kostet 11,11 Euro, ein Pin ist für 3 Euro zu haben. Die Aktiven hätten bereits die Möglichkeit gehabt, den Orden zu bestellen, sagt Vetter.
Großen Anklang finde in Faschingskreisen auch ein „Voll für’n Arsch“-Orden, der von Jörg Fisch entworfen worden sei, schreibt Vetter.
