Ganderkesee - Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg mischen in der Oberliga weiter ganz vorne mit: Durch den 28:20 (12:8)-Heimsieg im Spitzenspiel gegen den Tabellenvierten SG Friedrichsfehn/Petersfehn schloss die Mannschaft von Trainer Lars Osterloh mit nunmehr 23:9 Zählern zumindest nach Minuspunkten wieder zu Spitzenreiter VfL Stade (25:9) auf.

Allerdings könnten beide Teams demnächst auch noch vom Wilhelmshavener HV (22:8) überholt werden. Wobei Osterloh nach der erfolgreichen Partie gegen die Ammerländerinnen weniger über die möglichen Konstellationen in der Tabelle sprach als sich über den überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft freute. „Das war ein hoch verdienter Sieg“, fand der HSG-Trainer. „Die Mädels haben alles super umgesetzt, was wir uns vorher überlegt hatten.“ So fanden die Gastgeberinnen gegen die 5:1-Abwehr der SG immer wieder gute spielerische Lösungen, um die Angriffe erfolgreich abzuschließen. „Besonders über den Kreis haben wir gut gespielt“, meinte Osterloh auch in Anspielung auf die sechs Tore von Michaela Stahlkopf. Sie wurde oft von Kim Sanders, die im Rückraum die Fäden zog und ein ständiger Unruheherd war, in Szene gesetzt. Aber auch die Abwehr mit Torhüterin Anneke Alfs als überragender Rückhalt machte es den Gästen schwer. „Wir sind an uns selbst und der wirklich starken gegnerischen Torhüterin gescheitert“, sagte SG-Trainer Elias Wührmann.

Die Partie in der Ganderkeseer Sporthalle Am Steinacker verlief bis zum 4:4 (13. Minute) ausgeglichen. Danach setzte sich die HSG mit vier Toren in Folge erstmals ab und baute diesen Vorsprung nach der Pause bis auf 20:13 (43.) aus. Zwar kam die SG noch einmal bis auf vier Tore heran (21:17/ 48.; 23:19/54.), doch in der Schlussphase spielte sich Hude/Falkenburg dann doch den deutlichen Sieg heraus. „Es hat richtig Spaß gemacht zuzuschauen“, fand Osterloh, der sich zudem darüber freute, mit Bryana Dominique Newbern eine neue zweite Torhüterin einsetzen zu können.

Michael Hiller
Michael Hiller Redaktion Wildeshausen (Lokalsport)