Ganderkesee - In ihrem letzten Heimspiel der Oberliga-Saison haben die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg ihren Abwärtstrend stoppen können. Nach zuvor sechs Niederlagen hintereinander gewann die HSG gegen den Wilhelmshavener HV am Sonntag knapp mit 28:27 (12:18) – und sorgte damit in der Ganderkeseer Sporthalle für einen schönen Abschluss vor den eigenen Fans.

Erst drei Tage zuvor hatten die beiden Teams ihren ersten Vergleich in Wilhelmshaven bestritten, die HSG verlor 22:25. „Das haben wir jetzt wieder geradegebogen“, freute sich Trainer Lars Osterloh über die geglückte Revanche. Danach hatte es allerdings in der ersten Halbzeit noch gar nicht ausgesehen. „Wir haben zu schnell abgeschlossen, und irgendwie hat auch die Überzeugung gefehlt“, kritisierte der Coach. Sein Team war zunächst zwar mit 5:3 (12. Minute) in Führung gegangen, lief dann aber nach vier Gegentoren in Folge einem Rückstand hinterher, der über 7:12 (21.) und 10:16 (28.) anwuchs.

Nach deutlichen Worten in der Kabine präsentierte sich Hude/Falkenburg im zweiten Abschnitt dann viel besser. „Vor allem haben die Mädels miteinander gespielt und weniger auf Einzelaktionen gesetzt“, sagte Osterloh. Hinzu kam eine starke Leistung von Torhüterin Bryana Dominique Newbern, die immer mehr zum Rückhalt wurde. Beim 21:21 (47.) hatte Lisa-Marie Hillmer erstmals wieder den Ausgleich hergestellt. Hillmer und Michaela Stahlkopf brachten dann auch die entscheidenden Treffer zum 28:26 (58.) an.

Bereits an diesem Dienstag (20.30 Uhr) sind die HSG-Frauen wieder im Einsatz und beenden die Saison mit dem Auswärtsspiel bei TV Dinklage.