Ganderkesee - Bei den Regionsmeisterschaften der acht- bis 15-jährigen Leichtathleten im Mehrkampf und über die Langstrecke ließ auch der Nachwuchs der LGG Ganderkesee wieder einmal aufhorchen. So sicherten sich die Schülerinnen und Schüler der LGGG in Delmenhorst fünf Siege sowie viele weitere vordere Platzierungen.

Rieke Loerchner siegte bei den achtjährigen Mädchen (Disziplinen: 50-m-Lauf, Weitsprung, Ballwurf) mit 761 Punkten. Liv Traut wurde Dritte (719) und Yuna Kläner Vierte (687). Im Feld der neunjährigen Mädchen lag Jorina Back (888 Punkte) an der Spitze. Rawan Mohamed Sharif belegte Platz drei (842), Noelia Kathmeyer wurde Fünfte (786).

In der Mannschaftswertung – hierzu gehörten die fünf Punktbesten aus beiden Jahrgängen – stand die LGG Ganderkesee mit insgesamt 3996 Zählern und deutlichem Vorsprung auf Platz eins.

Die Jungen der Altersklasse M 12/13 hatten bereits im vergangenen Jahr für Furore in den Teamdisziplinen gesorgt. Aktuell belegen sie schon jetzt auf Landesebene den ersten Platz im Mannschaftsdreikampf. Dazu gibt es derzeit zwei erste und einen zweiten Platz in den Gruppen der DJMM sowie die Ränge zwei, drei und sechs in der 3 x 800-m-Staffel. „Das ist einmalig für die LGGG“, freut sich Vereinssprecherin Inge de Groot über diese hervorragende Bilanzen.

In Delmenhorst sorgte Ben Traut mit 1092 Punkten und Platz zwei für das beste Ergebnis im Dreikampf. Auch Jonte Back, Marco Becker, Luca Capille und Lasse Rummler platzierten sich weit vorne und trugen ihren Teil zum tollen Mannschaftsergebnis bei.

Der 13-jährige Alexander Marbach stellte durchweg persönliche Bestleistungen auf, warf unter anderem den 200 Gramm schweren Ball 50 Meter weit und erreichte eine Gesamtpunktzahl von 1309. Im Vierkampf kam Marco Becker auf Platz zwei mit 1318 Punkten vor Lasse Rummler (1232).

An der 2000-m-Strecke beteiligten sich zwei Athleten – ebenfalls mit Bestleistungen. Tim Stelling kam nach 7:18,85 und Ole Nagel nach 7:27,10 Minuten ins Ziel. Damit belegten sie die Plätze drei und vier. „Mit diesen Leistungen bin ich hochzufrieden“, erklärte Lauftrainer „Ekki“ Schmidt.