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Sieben-Millionen-Projekt in Ganderkesee Volksbank setzt bei Umbau auf Nachhaltigkeit

Nils Hannes Klotz
Sie freuen sich auf den Start im neuen Gebäude: Sascha Knaack (links) und Oliver Frey aus dem Vorstand der Vereinigten Volksbank.

Sie freuen sich auf den Start im neuen Gebäude: Sascha Knaack (links) und Oliver Frey aus dem Vorstand der Vereinigten Volksbank.

Ganderkesee - Das neue Gebäude der Vereinigten Volksbank in Ganderkesee nimmt Gestalt an. Im Dezember soll die Geschäftsstelle bezugsfertig sein. Spätestens im Januar wolle man die Kunden dann in den Räumlichkeiten empfangen, erklärten Oliver Frey und Sascha Knaack, Vorstandsmitglieder der Volksbank, am Donnerstagmorgen bei einem Besichtigungstermin.

Eine Bauzeit von 18 Monaten hatte die Volksbank für den Komplettumbau eingeplant. „Von der Bauzeit liegen wir im Plan“, so Frey. „Das, was die Handwerker hier leisten, ist große Klasse.“ Eine Fläche von rund 1400 Quadratmetern wird den Mitarbeitern und Kunden in der neuen Filiale für Beratungsgespräche, Überweisungen oder Teamsitzungen zur Verfügung stehen. „Das neue Bankgebäude ist gute 500 Quadratmeter größer geworden, als es vorher war“, sagte Frey. 

Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit spiele bei dem neuen Gebäude eine wichtige Rolle, so Frey. Strom will die Volksbank über eine Photovoltaik-Anlage selbst erzeugen. Für einen weiteren Teil des Daches ist eine Begrünung vorgesehen. Auf dem Parkplatz sollen Ladesäulen für Elektroautos zur Verfügung stehen. „Da sind wir gerade im Gespräch mit der EWE“, so Frey.

Um die städtischen Abwasserkanäle zu entlasten, soll außerdem das Regenwasser auf dem eigenen Grundstück versickern. Dafür werde momentan ein Rigolen-Entwässerungssystem installiert, erklärte Bauleiter Heinz-Walter Bolte. Dieses könne bei Starkregen rund 105 Kubikmeter Wasser zwischenspeichern und es dann langsam ins Erdreich sickern lassen.

Innenausbau

Der Baufortschritt ist mittlerweile beim Innenausbau angekommen: „Im Augenblick sind wir dabei, die Abhangdecken einzubauen“, sagte Bolte. Außerdem würden derzeit die Heizungsanlage und die Verkabelung installiert. „Der nächste Schritt sind die Bodenbeläge und die Malerarbeiten“, so Bolte. Ende September soll das Baugerüst abgebaut werden. Die Inneneinrichtung sei für Mitte Oktober geplant.

Neues Ambiente

Ein völlig neues Ambiente wird die Kunden im Erdgeschoss der neuen Volksbank erwarten: „Der Eingangsbereich hat mehr etwas von einer Hotellobby“, sagte Sascha Knaack. Geplant seien etwa ein Kaffeeautomat, eine Zeitungsauslage und Sitzmöglichkeiten.

Im vorderen Bereich können die Kunden eigenständig ihre Bankgeschäfte erledigen: Zur Verfügung stehen werden dort zwei Geldautomaten, ein Geldeinzahlungsautomat sowie zwei Service-Terminals für Kontoauszüge und Überweisungen. Der hintere Bereich ist für diskretere Gespräche vorgesehen. Zudem wird es separate „Themenzimmer“ mit unterschiedlichem Charakter geben, in denen die Kunden beraten werden können.

Im Gegensatz zur alten Filiale setzt die Volksbank im neuen Gebäude auf vollständige Barrierefreiheit. Dafür sorgt auch der neue Fahrstuhl, mit dem die oberen Stockwerke sowie der Keller zu erreichen sind. „Jeder soll hier jeden Bereich erreichen können“, so Frey.

Standort Ganderkesee

Rund sieben Millionen Euro habe die Volksbank für die Sanierung sowie den Um- und Anbau in die Hand genommen, verrät Frey. Für ihn eine Investition in die Zukunft: Zwar würden immer mehr Menschen ihre Bankgeschäfte digital erledigen, doch der Bedarf an Beratung bestehe nach wie vor, so Frey. „Dieser Standort in Ganderkesee, der ist gesetzt.“

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