Ganderkesee - Anderthalb Monate nach der letzten Sperrung im Ganderkeseer Ortskern kommen neue Bauarbeiten auf Anwohner und Autofahrer zu. Von Montag, 27. Juli, bis voraussichtlich Freitag, 21. August, wird der südliche Ring zwischen den Kreuzungen Ring/Lange Straße und Ring/Mühlenstraße voll gesperrt, wie die Gemeinde am Mittwoch mitteilte. Grund ist die Sanierung der Fahrbahn. Gleichzeitig werden die Ampelanlagen an den Kreuzungen Grüppenbührener Straße/Urneburger Straße, Ring/Lange Straße sowie Ring/Mühlenstraße erneuert.
Umleitung führt am Festplatz vorbei
Eine offizielle Umleitung für die Sperrung ist bereits jetzt ausgeschildert und führt durch Ganderkesee in beide Richtungen über die Bergedorfer Straße, Lindenstraße, Wittekindstraße und Grüppenbührener Straße. Die Verkehrsgeschwindigkeit entlang dieser Strecke wird auf 30 km/h begrenzt.
Apotheke und Arztpraxen bleiben erreichbar
Die Ring-Apotheke, die Arztpraxen in der Nebenstraße Am Glockenstein, das Kulturhaus Müller und die Volksbank bleiben während der Sperrung fußläufig oder per Rad erreichbar. Anlieger des gesperrten Abschnitts werden diesen befahren können, allerdings nicht für die komplette Dauer: Vom 10. bis 14. August, so das ausführende Straßen- und Tiefbauunternehmen Dallmann, soll der alte Asphaltbelag abgefräst und ersetzt werden. Eine Durchfahrt ist in dieser Zeit für niemanden möglich.
Parkplätze am Zentrum werden Sackgassen
Die Volksbank, deren Geschäftsstelle momentan umgebaut wird, hat an der Straße Am Glockenstein übergangsweise einen Büro- und Servicecontainer eingerichtet. Die Zufahrt zum dortigen öffentlichen Parkplatz ist vom anderen Ende der Straße aus möglich (Einfahrt neben dem Lidl-Parkplatz an der Langen Straße). Auf dem Arp-Schnitger-Platz kann während der Bauarbeiten weiterhin geparkt werden, allerdings ist die Zufahrt nur von der Straße Im Knick aus möglich, nicht von der Kreuzung Ring/Mühlenstraße/Bergedorfer Straße.
Das sagen Anwohner zur Vollsperrung
Anwohner des Rings erhielten die Ankündigung der Bauarbeiten erst zum Wochenbeginn. „Wir haben am Montag Bescheid bekommen“, sagte Thomas Beck, Inhaber der Ring-Apotheke. „Das ist ziemlich unglücklich für uns. Zum Glück haben wir keinen Notdienst in dieser Zeit.“
Weniger Probleme hat der Pflegedienst Landdienste. „Dieses Mal sind wir mit der Erreichbarkeit zum Glück nicht betroffen“, freute sich Angestellte Karin Schneider. „Unsere Einfahrt bleibt dieses Mal frei. Und am Ende geht es ja darum, dass unser Ort schöner wird.“
