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Ganderkeseer Wochenmarkt im Wandel Werbung für Nahversorgung soll rasch Früchte tragen

Das sind die Gewinner des Ganderkeseer Wochenmarkt-Quiz: (vordere Reihe von links) Ralf Böhm (2. Preis, er hat mit seiner Frau Veronika am Quiz teilgenommen), Hauptgewinnerin Marita Geerken und Yvonne Friese (3. Platz). Hinter ihr Marktbeschicker Stefan Bruns und Ganderkesees Wirtschaftsförderin Christa Linnemann.

Das sind die Gewinner des Ganderkeseer Wochenmarkt-Quiz: (vordere Reihe von links) Ralf Böhm (2. Preis, er hat mit seiner Frau Veronika am Quiz teilgenommen), Hauptgewinnerin Marita Geerken und Yvonne Friese (3. Platz). Hinter ihr Marktbeschicker Stefan Bruns und Ganderkesees Wirtschaftsförderin Christa Linnemann.

Thorsten Konkel

Ganderkesee - Gemüse, Obst, Suppen, Käse, Geflügel oder Honig: Der Wochenmarkt in Ganderkesee bietet so einiges, doch das reichte bislang nicht aus, um ihn für eine größere Konsumenten-Schar dauerhaft attraktiv zu machen. Dabei müssten Wochenmärkte in ihrer Absicht, eine regionale und dabei auch noch nachhaltigen Versorgung zu bieten, doch eigentlich mehr denn je dem Zeitgeist entsprechen.

Der geringe Lauf auf dem freitags in Ganderkesee stattfinden Markt liegt sicher auch an dem nicht eben übermäßig üppigen Warenangebot. Ende September hatte der Markt durch den altersbedingten Rückzug der Oldenburger Uwe und Helga Matschinski auch noch einen von zwei Obst- und Gemüseständen verloren. Sieben Stände gibt es aktuell am Standort auf dem Neuen Markt in der Ortsmitte. 1979 war das „Experiment Nahversorgung“ auf dem schmucklosen Parkplatz am Alten Rathaus aber schon mit zwölf Ständen gestartet worden.

Reaktion auf Kritik

Die öffentlich geäußerte Kritik einiger Beschicker, dass der Markt in seiner jetzigen Form kaum Gefallen finde, erreichte auch die Ganderkeseer Wirtschaftsförderung. Mit Erfolg: So wurde kürzlich die beinahe 20 Jahre alte Marktfestsetzung, die einen alleinigen „grünen Markt“ vorgab, gekippt. Viele weitere Sortimente sind jetzt erlaubt, um den Wochenmarkt frischer zu machen. Auch ein Imbissstand wäre möglich. „Einen Interessenten für ein gastronomisches Angebot gibt es bereits“, verriet Wirtschaftsförderin Christa Linnemann am Freitag. Den vorletzten Markttag vor dem Weihnachtsfest nutzten Linnemann und die Marktkaufleute nämlich für eine Bescherung in eigener Sache: Öffentlichkeitswirksam erhielten die Gewinner und Gewinnerinnen eines Wochenmarkt-Quiz ihre Preise.

Zu der unlängst gestarteten „Charmeoffensive“ für den Wochenmarkt gehörte nicht nur die Satzungsänderung, die Anbietern künftig mehr Spielraum bieten soll, sondern auch ein Ratespiel.

Sieben Fragen

Die sieben zu beantwortenden Fragen hatten sich um das Angebot der Marktkaufleute gedreht. Unter den dort Handel treibenden ist auch Stefan Bruns. Sein Großvater hatte zu den Gründern des Ganderkeseer Marktes gehört.

Über ihre mit Wochenmarktwaren prall gefüllten Obststiegen freuen durfte sich Hauptpreisträgerin Marita Geerken, gefolgt von Ralf Böhm, der mit seiner Frau Veronika teilgenommen hatte. Und als Drittplatzierte erhielt auch Yvonne Friese eine solche Stiege. Alle Gewinner kommen aus Ganderkesee. Alle hatten die richtigen Antworten parat, sodass am Ende das Losglück entschied.

Dass rund 50 Marktkunden teilgenommen hatten und etwa Zweidrittel korrekte Lösungen eingegangen waren, berichtete Christa Linnemann. Die Wirtschaftsförderin betonte, dass das Quiz nicht die einzige Maßnahme gewesen sei, den Markt in die Köpfe und Herzen der Verbraucher zu bringen. Neue Ideen sollten 2023 verwirklicht werden.

Thorsten Konkel
Thorsten Konkel Redaktion Ganderkesee
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