Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Dünsen investiert Neben Straßenbau auch Renovierung der Zufluchtskirche im Fokus

Die Gemeinde Dünsen will 2024 einiges investieren – unter anderem in die Zufluchtskirche.

Die Gemeinde Dünsen will 2024 einiges investieren – unter anderem in die Zufluchtskirche.

Archiv

Dünsen - Einiges an Geld nimmt die Gemeinde Dünsen dieses Jahr in die Hand. Es sind mehrere investive Maßnahmen geplant, kündigte Bürgermeister Hartmut Post (Wählergemeinschaft Dünsen) in der Ratssitzung am Montagabend an, in der die Ratsmitglieder den Haushalt einstimmig beschlossen. Neben dem Endausbau der Straße „Am Buchenhain“, wofür 2024 noch 100 000 Euro eingeplant sind (Rest aus 2023: 400 000), soll auch die ehemalige Zufluchtskirche angegangen werden.

Kirche erhalten

Ausschlaggebend gewesen sei ein Antrag von Mario Kreutz (Wählergemeinschaft), das Dach neu zu machen. „Wenn wir hier was machen, müssen wir es richtig machen“, habe sich der Rat dann gedacht, sagte Post. Das Gebäude solle als Veranstaltungsort erhalten bleiben, auch angesichts der Tatsache, dass es keine Gaststätte mehr im Ort gebe. Also soll nun jemand beauftragt werden, das Gebäude anzuschauen und zu gucken, was gemacht werden muss: Neben dem Dach könnten das energetische Maßnahmen sein, die Toiletten, die alte Ölheizung. Um die Planung beauftragen zu können, sind 30 000 Euro im Haushalt eingeplant. Was dann tatsächlich umgesetzt werden soll, müsse man schauen, so Post. „Billig wird das nicht.“

Konzept erstellen

20 000 Euro, ebenfalls an Planungskosten, sind für die Oberflächenentwässerung eingeplant. Für eine neue Rutsche auf dem Spielplatz am Buchenhain sind 3000 Euro, für den Breitbandausbau 10 000 Euro veranschlagt.

Die Straße im Neubaugebiet „Am Buchenhain“ in Dünsen soll verkehrsberuhigt werden. (Symbolbild)

„AM BUCHENHAIN“ IN DÜNSEN Verkehrsberuhigte „Spielstraße“ im Neubaugebiet für 485.000 Euro geplant

Jana Budde
DÜnsen

Insgesamt komme die Gemeinde laut Planung bei 1,018 Millionen Euro an Erträgen gegenüber 1,203 Millionen Euro an Aufwendungen auf ein Defizit von 184 600 Euro, erläuterte Samtgemeindekämmerer Frank kleine Kruthaup. Dieses könne durch Rücklagen ausgeglichen werden.

„Es wird immer enger werden“, blickte Heinrich Dittmer-Hohnholz (Wählergemeinschaft) in die Zukunft. Der Rat müsse sich in absehbarer Zeit zusammensetzen und ein Konzept erarbeiten, was die Gemeinde brauche und was nicht, schlug Stefan Hehr (Dünsener Bürgerliste) in die gleiche Kerbe. „Wir können uns nicht alles leisten.“

Jana Budde
Jana Budde Redaktion Wildeshausen
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Ein Wahlplakat des sächsischen SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl, Matthias Ecke hängt an der Schandauer Straße im Stadtteil Striesen an einem Laternenmast. Der sächsische SPD-Spitzenkandidat zur Europawahl, Matthias Ecke, ist beim Plakatieren im Dresdner Stadtteil Striesen angegriffen und schwer verletzt worden. Beim Befestigen von Wahlplakaten am späten Freitagabend schlugen vier Unbekannte auf den 41-Jährigen ein, wie Polizei und Partei am Samstag mitteilten.

SCHUTZ VON POLITIKERN Innenminister wollen schärfere Strafen prüfen

Dpa
Potsdam
Sie geben Orientierung im Evangelischen Krankenhaus (v.l.) Andreas Hoppe, Elli Fitzner, Gertrud Wessel-Terharn und Pastorin Anke Fasse.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS IN OLDENBURG Sie geben Orientierung und Sicherheit im Krankenhaus-Dschungel

Anja Biewald
Oldenburg
Kommentar
Oliver Braun

ZUR ABSAGE DES DEMOKRATIEFESTES IN SCHORTENS Ideologiebefreit Probleme lösen

Oliver Braun
Verfolgt seinen Plan: Oldenburgs Cheftrainer Pedro Calles (links) spricht mit Deane Williams.

VOR AUSWÄRTSSPIEL IN ULM Baskets-Coach Pedro Calles blendet Rennen um Platz acht aus

Niklas Benter
Oldenburg
Meinung
Landwirte protestieren am Rande einer Veranstaltung der Grünen. Die Ampel zieht viel Kritik auf sich.

FORDERUNGSKATALOG AUFGESTELLT Darum sind die Landwirte weiterhin wütend auf die Politik

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover