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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Maibaumsetzen mit Muskelkraft und Treckern

02.05.2018

Gemeinde Ganderkesee So ein Maibaum ist auch ein schönes Spielgerät. Als die geschmückte Birke beim Gasthof Menkens noch auf dem Boden lag, übten die Kinder auf dem Stamm Balancieren. Doch dann machten sich junge Männer aus der Turnerschaft Hoykenkamp ans Aufstellen des etwa 18 Meter langen Maibaums. Rund 150 Besucher verfolgten das Ereignis und feierten am Montag in den Mai.

Während Hans-Georg Ahrens und seine Leute in Hoykenkamp einen Trecker zur Hilfe nahmen, setzte man in Immer komplett auf Handarbeit. Fast 20 Männer stützten den Maibaum mit langen Holzstangen ab und richteten ihn langsam auf. „Es ist immer eine Herausforderung, das ohne technische Hilfsmittel zu machen“, sagte Holger Kreye, Vorsitzender des TSV Immer-Bürstel. Anschließend sahen zahlreiche Dorfbewohner zu, als Mädchen aus dem Sportverein Tänze unterm Maibaum vorführten.

Auf dem gut besuchten Dorfplatz in Falkenburg glich das Maibaumsetzen einer kleinen Inszenierung. Die geschmückte Birke steckte in einem langen Telegrafenmasten, den Mitglieder der Jungen Gruppe auf ihren Schultern zum Dorfplatz trugen. Etliche Zuschauer verfolgten, wie der Maibaum mit Hilfe von zwei Schleppern aufgestellt wurde. Dann kletterte Luka Peters mit Steigeisen nach oben, um eine Girlande zu befestigen. „Mit 25 Metern ist das der größte Maibaum im Umkreis“, meinte Julian Petersen aus der Jungen Gruppe. Auch die Kinder halfen mit: Sie mussten die Girlande aus Tannenzweigen zum Baum tragen.

Im Stenumer „Kurpark“ hatten es die Mitglieder des Orts- und Heimatvereins Schierbrok-Stenum etwas leichter. Sie schmückten eine Birke, die sowieso auf dem Gelände wächst. Das Anbringen von bunten Bändern übernahmen die Kinder, während die Erwachsenen schon einmal angrillten.

Handwerkliches Geschick war in Bookholzberg gefragt. Denn dort galt es, Schilder mit bunten Emblemen an einem Masten aus Metall zu befestigen. Horst Auffarth hat den Handwerker-Baum vor Jahren gebaut. „Das Theater mit dem Klauen des Maibaums kann man hier in Bookholzberg nicht mehr machen“, sagte er. Auch in anderen Ortsteilen wurde der Beginn des Mais gefeiert, etwa in Bookhorn, Schönemoor und Steinkimmen.


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Antje Rickmeier Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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