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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Gesänge aus Togo

11.09.2018

Mit dem Besuch des Chores „Dunyuixola“ hat die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wildeshausen in der Alexanderkirche Gäste aus dem westafrikanischen Togo empfangen. Unter der Leitung von Jean-Paul Nénonéné gaben die Chormitglieder am Freitagabend ein abwechslungsreiches Konzert mit Tanz, Gesang und Trommeln. Der Name des Chores bedeutet so viel wie „Überbringer der guten Nachricht“.

Das Konzert und die Tournee des Chores ermöglicht und koordiniert die Norddeutsche Mission in Bremen. Manuela Brocksieper von der Mission dazu: „Uns geht es nicht nur darum, traditionelle Folklore zu präsentieren. Vielmehr soll eine Brücke, ein Dialog geschaffen werden.“ Motivation zur aktiven Teilnahme lautet das Stichwort.

Bei den Auftritten von „Dunyuixola“ handelt es sich nicht um eine Chor-Tournee der herkömmlichen Art, sondern vielmehr um ein buntes Miteinander, bei dem auch alle Besucher und Gäste mittanzen und mitsingen sollten, denn diese Konzerte könne man nicht im Sitzen erleben, so die Sprecherin. Mit dem Temperament und der Spielfreude hielt es sich in Wildeshausen in Grenzen. Vor einer überschaubaren Zuschaueranzahl genossen die meisten Besucher die Darbietungen eher im Sitzen.

Den Bund fürs Leben geschlossen haben in Wildeshausen Florian Gorski und Jasmin Motte. Das Paar ließ sich zunächst im Standesamt und dann in der Alexanderkirche trauen und trägt nun den Familiennamen Gorski. Florian Gorski ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen. Und so ließen es sich die Kameraden am Samstag nicht nehmen, dem Paar ein standesgemäßes Geleit zu geben und den beiden zu gratulieren. Dazu wurden Schlauchringe vor der Alexanderkirche aufgebaut und von den Kameraden sowie der Jugendfeuerwehr gehalten. Das frisch vermählte Paar schritt hindurch und wurde am Ende von Ortsbrandmeister Hermann Cordes als erstem Gratulant empfangen. Mit der „Oma“, einem Oldtimer-Tanklöschfahrzeug, ging es dann als Brautwagen zur Feier und den nächsten Tagesordnungspunkten.

Auf dem Marktplatz und an vielen Stellen der Innenstadt verschönern die bunten Sommerblumen das Stadtbild von Wildeshausen. Das hat die Stadtverwaltung neben dem Bauhof und den Geschäftsleuten vor allem auch der 28-jährigen Maren – Mitglied einer Wohngruppe der Diakonie Himmelsthür – zu verdanken. Unermüdlich gießt sie seit Juni fast täglich nach der Arbeit die Baumstammkübel auf dem Marktplatz. „Ohne ihre Unterstützung hätten diese Pflanzkübel nicht aufgestellt werden können, da sie aufgrund der Größe einfach oft gegossen werden müssen – besonders in diesem heißen Sommer“, sagt Imke Sievers vom Stadtmarketing. Maren arbeitet bei den Pro-Werkstätten der Diakonie Himmelsthür in der Gärtnerei und kennt sich mit Blumen aus. „Ich habe nicht nur gegossen, sondern auch geputzt, damit die Blumen dann wieder besser blühen“, weiß Maren zu erzählen. Gerne hat sie sich für einen bunten und sommerlichen Marktplatz engagiert. Das verdient Anerkennung, findet die Stadt. Sievers bedankte sich deshalb mit einem Präsent bei Maren.

Die VHS hat auf den Impuls „Kinoforen 2018“ von „Natürlich Wildeshausen“ reagiert und Filme in einfacher Sprache über Plastik in unserer Umwelt, besonders in den Meeren, gezeigt. Daraufhin wurden zwei Wettbewerbe in den Deutschkursen angeboten. Acht Wochen hatten die Teilnehmer Zeit, um möglichst viele Tetrapak- und Plastikflaschendeckel zu sammeln. Die Gruppe von Elke Ebker-Jacobsen gewann mit 670 Deckeln einen Gutschein für die Eisdiele. Insgesamt sammelte die Deutsch-Fachschaft für mindestens drei Polio-Impfungen, die mit der Hilfe des Rotary-Clubs umgesetzt werden.

Den ersten Preis der Malaktion gewann Allison Miranda Vargas mit ihrem aussagekräftigen Plakat, das auf die Risiken von Zigarettenfiltern in der Umwelt aufmerksam macht, die drei bis fünf Jahre brauchen, um sich zu Mikroplastik zu zersetzen. Plastikdeckel werden auch jetzt weiter gesammelt. Die Sammelkartons stehen jeweils in den Küchen der VHS. Jeder VHS-Teilnehmer ist eingeladen, an der Sammelaktion mitzuwirken.

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