In die Riemen legen sich wieder die „Mittwoch-Masters“ in Wildeshausen. Dazu gehören Gildemitglieder und ihre Frauen, unter anderem König Bernd Schröder, Offizier Ernst-Dieter Frost, Uwe Spalthoff (Stabsgefreiter der Wache), Schwarzrock und Vorsitzender des Wassersportvereins (WSV) Jochen Kranz sowie Schwarzrock und 2. WSV-Vorsitzender Stefan Wagner. Die gemischte Rudergruppe gibt es seit drei Jahren. In der gerade begonnenen Saison treffen sich die Akteure mittwochs um 18.30 Uhr und rudern von Wildeshausen in Richtung Goldenstedt – insgesamt acht Kilometer. Zum Saisonabschluss im Herbst gibt es jedes Jahr eine besondere Ruderfahrt. Dieses Jahr ist Hamburg und die Teilnahme am Fari-Cup das Ziel. Im Vorjahr ruderten die „Mittwoch-Masters“ im Doppelachter auf der Weser.

Seit 40 Jahren arbeitet Ursula Fitzner bei der Firma Agrarfrost in Aldrup. Sie ist in der Produktion als Produktionsmitarbeiterin tätig. Während einer Feier zeichneten Personalleiter Christian Müller und Produktionsleiter Sebastian Pohlmeyer sie für ihre langjährige Treue zum Unternehmen aus und dankten ihr für ihre Zuverlässigkeit und Professionalität.

Seit 50 Jahren unfallfrei mit dem Auto unterwegs im Landkreis Oldenburg: Für diese besondere Leistung hat Lothar Döhnert von der Verkehrswacht im Landkreis Oldenburg drei umsichtige Autofahrer geehrt. Dr. Hans-Jürgen Schulte und Hermann Köner aus Wildeshausen sowie Wilfried Westermann aus Ganderkesee konnten nun im Hotel Wildeshauser Hof ihre Ehrenurkunden und die höchste Auszeichnung der Verkehrswacht, das goldene Lorbeerblatt, in Empfang nehmen. „Diesen drei Herren kann ich für ihre vorbildliche Fahrweise im Straßenverkehr nur meinen höchsten Respekt zollen“, sagte Döhnert. Zwar müsse man sich heute an neue Situationen, sei es durch Technik oder neue Verkehrsregeln, gewöhnen. „Aber das schaffen sie schon“, scherzte Döhnert.

Mit einem dicken Schuppenkarpfen hat Nadine Anders ihre männliche Konkurrenz ziemlich alt aussehen lassen. Der 3599 Gramm schwere Friedfisch aus dem Altarm Rosengarten war der mit Abstand schwerste Fang beim Anangeln des Fischereivereins Wildeshausen. 65 Mitglieder hatte Vereinsvorsitzender Jens Pfänder begrüßt. Geangelt wurde diesmal in der Hunte von der Pestruper Brücke bis zum „Rauschenden Bach”, sowie in den Altarmen, zudem in den Teichen Moormarsch, Rosengarten, Thees und Brinkmann. Insgesamt 16 Schleien, zwölf Karpfen und vier dicke Aale gingen hier an die Haken. Dagegen sah man Weißfische wie Brassen und Rotaugen kaum beim Wiegen. Nadine Anders, die ihren dicken Karpfen mit einem Boilie und einem Maiskorn fing, durfte sich über insgesamt acht Fische freuen, die zusammen 7732 Gramm wogen. Besonders oft zum Kescher greifen mussten außerdem Ralf Gottwald (8/7041), Stephan Piening (11/5086), Roger Knoblauch (5/4574) und Tobias Siemer (4/2608). Die großen Fische wurden filetiert. Zubereitet als Fischfrikadellen kann jedermann sie beim Handwerkermarkt der Schützengilde erwerben. Der Erlös kommt Naturschutz- und Renaturierungsmaßnahmen zu Gute.

Auch eine Königin hat es nicht immer leicht. Das zeigte nun das Theater „Mär“ aus Hamburg im Forum des Gymnasium Wildeshausen. Der Kinderkulturkreis Wildeshausen hatte zur Inszenierung des Stücks „Die Königin der Farben“ eingeladen. Rund 70 Zuschauer waren der Einladung gefolgt und erlebten mit, wie die Untertanen Blau, Rot und Gelb nicht immer leicht unter Kontrolle zu halten waren. So hatte die Königin der Farben ein ums andere Mal so ihre Schwierigkeiten das sanfte Blau, das wilde Rot und das warme, aber auch manchmal zickige Gelb, zu bändigen.