Als „gute Seele der Schule“ lobte Heike Röhl, die Schulleiterin der Wildeshauser Holbeinschule, bei einer kleinen Feier Hans-Günter Grön. Der gelernte Elektriker und Elektrotechniker ist seit 20 Jahren als Hausmeister im Dienst der Stadt tätig – zunächst bei der Realschule und seit zwei Jahren ist Grön an der Holbein- sowie an der St.-Peter-Schule im Einsatz. Der gebürtige Dortmunder kam auf Umwegen in die Wittekindstadt. Gröns Eltern lebten bereits seit langem in Wildeshausen und hatten öfter den Enkel zu Besuch. Er wollte lieber bei Opa und Oma in Wildeshausen bleiben. Als ein Bausparvertrag zuteilungsreif wurde, stand einer Übersiedlung und dem Kauf eines Häuschens in der Kreisstadt schließlich nichts mehr im Wege.
Gleich zwei Vertreter des Bogensportvereins Wildeshausen, Angelika von Döllen und Rainer Bettermann, hatten sich kürzlich für die Deutsche Meisterschaft im Feldbogenschießen qualifiziert. Es ist die wohl unbestritten naturverbundenste Disziplin des Bogensports. Denn anders als beim olympischen Bogenschießen stehen die Ziele im freien Gelände. Die Schützen müssen Steigungen und Gefälle berechnen, Licht und Schatten berücksichtigen und aus Schneisen kommenden Wind einkalkulieren. Insgesamt traten bei der DM in Delmenhorst 259 Teilnehmer in den drei Disziplinen Recurve-, Compound- und Blankbogen an. Bettermann musste sich gegen die Nationalkader-Schützen Sebastian Rohrberg (amtierender Weltmeister), Torsten Sauter (Vizeweltmeister 1986) und Henning Lüpkemann (Vierter der
WM 2002) behaupten. Am Ende landete der Wildeshauser Bettermann auf dem 5. Platz von 27 Teilnehmern seiner Klasse. Angelika von Döllen kam von zehn Teilnehmern auf den 6. Rang.
Gelegenheit, ihre sportlichen Qualitäten unter Beweis zu stellen, hatte jetzt auch die FDP-Kreisvorsitzende Monika Grashorn (kleines Bild, links). Aus den Resten der Wahlkampfkasse spendierten die Liberalen der Hunteschule in Wildeshausen einen Basketballkorb. Grashorn nahm nach eigenen Angaben „nach 20 Jahren“ erstmals wieder einen Ball in die Hand – das Ergebnis fiel leider entsprechend aus.
Der Kutschenkorso der Reit- und Fahrgemeinschaft (RuF) Brettorf hat sich mittlerweile zum Geheimtipp für Schaulustige am Tag der Deutschen Einheit entwickelt. Viele Besucher kamen am Dienstag auf den Wildeshauser Marktplatz, um die 18 Kutschen zu bewundern. Das größte Pferd war in diesem Jahr das englische Shire-Horse „Brookfield Jasper“ mit einem Stockmaß von 1,80 Metern. Christine Rebentisch aus Wildeshausen hatte das Kaltblut vor ihren Marathonwagen gespannt. Sie gehört mittlerweile zu den regelmäßigen Teilnehmern des Korsos. Jüngste Teilnehmerin war in diesem Jahr die 13-jährige Neele Wilkens aus Amelhausen. Ihre Kutsche wurde vom Dartmoorpony „Fury“ gezogen. Ihre Freundin Carina Schmidt fand noch auf dem Kutschbock Platz. „Sie war zum ersten Male dabei“, erzählte Wilkens, der die Fahrt viel Spaß gemacht hat.
Insgesamt zwölf Gesellinen und 27 Gesellen, wurden am gestrigen Freitag von der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg für ihre hervorragenden Leistungen als Preisträger des Leistungswettbewerbes ausgezeichnet. „Ihre Leistungsbereitschaft ist eine wichtige Voraussetzung, um im Handwerk Karriere zu machen und sich für Führungspositionen zu qualifizieren“, lobte HWK-Vizepräsident Wilfried Müller die Preisträger. Aus dem Landkreis Oldenburg und aus der Stadt Delmenhorst nahmen Peer Janßen (Großenkneten), Dennis Wolf (Hude), Tamara Wolter (Ganderkesee), Marko Gruel (Wardenburg) und Rene Neubauer (Delmenhorst) im Rahmen einer Feierstunde ihre Auszeichnungen entgegen.
