Großenkneten - Mit seiner „Impfhilfe“ hat der TSV Großenkneten in der Corona-Pandemie ein Angebot gemacht, das gerne wahrgenommen worden ist. Diese Bilanz hat der Vorsitzende Dirk Wintermann gezogen. Insgesamt 46 Menschen wurden in die Impfliste vermittelt. Dazu kam eine hohe Quote von 36 Fahrten zum Impfzentrum in Wildeshausen. Die Seniorinnen und Senioren kamen aus Großenkneten, Ahlhorn, Huntlosen, Sage und Bissel, somit querbeet aus der Gemeinde. 40 Prozent waren Vereinsmitglieder.
Eine große Dankbarkeit erlebten die TSV-Helfer. Sie reichte von lobenden Worten über kleine Präsente bis hin zu Geldspenden. Angehörigen beziehungsweise die älteren Menschen überwiesen bis jetzt 760 Euro.
Helfer zufrieden
Wintermann erklärte, dass einige Personen sonst Probleme gehabt hatten. „Nicht unbedingt mit dem Fahrservice allein, sondern mit der Situation der telefonischen Unerreichbarkeit der Hotline gerade zu Anfang, Ausweis, Zettel ausfüllen, Impftermin merken etc.“, erläuterte der TSV-Vorsitzende.
Auch die Helfer des TSV hätten große Freude gehabt, helfen zu können. Die Organisation lag in den Händen von Bernd Oltmann, Dirk Wintermann und Tanja Wintermann. Als Fahrer waren außerdem Wolfgang Kultermann und Bernd Apke mit von der Partie. Neben dem Vereinsbus wurde ein Bus der Firma AniCon Labor GmbH, Peter Behr, eingesetzt.
Übungsleitern helfen
Da der TSV wieder Training anbietet, will er die Spendeneinnahmen für Schnelltests verwenden. Sie sind für die Übungsleiter gedacht, um sie zu schützen, „da sie bis zu 20 Kinder gleichzeitig trainieren und daher ein erhöhtes Risiko eingehen“, so der TSV-Vorsitzende. Weitere Spenden sind daher auch wilkommen. Das Spendenkonto findet sich auf der Homepage des TSV.
