Großenkneten - Kurz vor Ende der Wahlperiode tagt der Rat der Gemeinde Großenkneten wieder in öffentlicher Sitzung, allerdings noch nicht wieder im Ratssaal. Am Montag 28. Juni, 17 Uhr, kommt er im Gasthaus Kempermann in Großenkneten zusammen, um die Abstandsregeln wahren zu können. Die Tagesordnung ist lang und sie enthält gleich drei Themen mit wichtigen Weichenstellungen: das Blockhaus Ahlhorn, das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ und das neue Gewerbe- und Industriegebiet in Sannum.
Personalien
Der Beginn der Sitzung steht im Zeichen eines Wechsels. Dirk Faß hat mit dem Austritt aus der SPD auch seinen Sitz im Rat zurückgegeben. Als Nachfolgerin steht Marina Spataro auf der SPD-Liste. Bei der FDP rückt Timo Hibbeler für den verstorbenen Hermann Wilke nach. Die Personalien haben Änderungen in den Ausschüssen zur Folge.
Besonderes Interesse dürfte der Auftritt von Marcus Henke und Anton Brinkhege aus Bremen hervorrufen. Sie berichten über den aktuellen Stand zur künftigen Trägerschaft des Evangelischen Jugendheims Blockhaus Ahlhorn. Derzeit arbeiten sie an einer Machbarkeitsstudie, wie es nach dem Abgang der Evangelische-Lutherischen Kirche Oldenburg als Träger und der Stilllegung des Betriebs weitergehen könnte. Sie schildern den aktuellen Sachstand.
Beim Sanierungsgebiet Wildeshauser Straße geht es um die angepasste Kosten- und Finanzierungsübersicht. Hierfür liegt ein überarbeiteter Rahmenplan vor. Das neue Gesamtvolumen würde bei 20,2 Millionen Euro liegen.
Bei der Feuerwehr ist die Verlängerung der Amtszeit von Gemeindebrandmeister Thorsten Schnitger vorgesehne. Neuer Stellvertreter soll Kevin Engler werden.
Abschluss für Sannum
Nach dem Bebauungsplan „Bissel – Strohriede“ steht am Ende der öffentlichen Tagesordnung ein Dauerbrenner an. Es geht um den Abschluss der Bauleitplanung für das neue Gewerbe- und Industriegebiet Sannumer Straße Nord.
