Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Exxon Mobil In Großenkneten Dieser Stillstand kostet einige Millionen

Großenkneten/Sage - Stillstand auf der Erdgasaufbereitungsanlage in Großenkneten/Sage: Das ist ab diesem Freitag für knapp zwei Monate in dem großen Industriekomplex angesagt. Der Grund ist die regelmäßige TÜV-Prüfung. Davor stehen aufwendige Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an. Die Inspektion wird alle zehn Jahre durchgeführt. Exxon Mobil investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in die Zukunft der Anlage.

Die Inspektion der Erdgasaufbereitungsanlage in Großenkneten steht dabei unter besonderen Vorzeichen, wie Exxon mitteilt. Ein speziell entwickeltes Hygienekonzept inklusive freiwilligen Covid-19-Tests soll den Schutz der Mitarbeiter und Auftragnehmer sowie der Bevölkerung vor Ort gewährleisten. Die Arbeiten werden zudem fast ausschließlich im Freien durchgeführt.

Neuer Wärmetauscher

Bei der großen Inspektion alle zehn Jahre „werden Anlagenteile überprüft, gewartet und teilweise auch erneuert“, so Klaus Torp, Pressesprecher von Exxon Mobil in Hannover. Beispielsweise werde ein großer Gas- und Wärmetauscher durch einen neuen ersetzt: 13 Meter lang, drei Meter Durchmesser, mehr als 100 Tonnen schwer und rund eine halbe Million Euro teuer.

Die Wiederinbetriebnahme der Anlage ist für Mitte Oktober vorgesehen. „Nach der Abnahme durch den TÜV leistet die Anlage wieder ihren wichtigen Beitrag zu einer sicheren Energieversorgung“, so der Konzern.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind für die Inspektion umfassende Vorkehrungen getroffen worden. „Um uns bestmöglich vorzubereiten, haben wir mit einem Experten-Team ein umfangreiches Covid-19-Hygiene-Schutzkonzept erarbeitet“, erläutert ExxonMobil-Betriebsleiter Thomas Enneking. „Wir haben das Konzept dem Landesbergamt, dem Landkreis und dem Gesundheitsamt vorgestellt und werden mit ihnen während der Arbeiten in engem Austausch bleiben“, so Enneking.

Infektionsschutz

Exxon Mobil hat nach eigenen Angaben für den Infektionsschutz eine Vielzahl von technischen, organisatorischen und personenbezogenen Vorkehrungen getroffen. Die Arbeitsabläufe sind auf die besonderen Anforderungen der Pandemie ausgelegt worden. Das Hygienekonzept sieht neben den freiwilligen Covid-19-Tests für Mitarbeiter und Auftragnehmer unter anderem folgende Maßnahmen vor: Beim Betreten des Betriebsgeländes muss ein Symptomcheck durchgeführt werden. Jeder Mitarbeiter und Auftragnehmer ist angehalten, zusätzlich ein persönliches Kontakttagebuch zu führen, um im Infektionsfall den Behörden dieses Tagebuch zur schnelleren Kontaktnachverfolgung zur Verfügung stellen zu können.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
So sieht einer der zehn neuen Operationssäle im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg aus.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS OLDENBURG Mehr Operationen, Jobs und Patienten – EV nimmt zehn neue Operationssäle in Betrieb

Anja Biewald
Oldenburg
Spannender Lesestoff auf über 50 Seiten: Die erste Ausgabe des neuen Magazins „Tatort Nordwesten“ ist ab sofort erhältlich. Als ePaper kostet das Magazin 5,90 Euro.

TRUE-CRIME-HEFT „Tatort Nordwesten“ als Magazin in Geschäftsstellen und Shop erhältlich

Nicolas Reimer
Im Nordwesten
Podcast
Verlässt im Sommer den VfB: Marcel Appiah

NEUE FOLGE NORDWESTKURVE Warum der VfB Oldenburg seine Verjüngungskur vorantreibt

Lars Blancke Sarom Siebenhaar
Oldenburg
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens