Großenkneten - Zwischen Großenkneten und Ahlhorn betreibt der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) das größte seiner insgesamt 15 Wasserwerke im Nordwesten. Seit 1970 ist es in Betrieb. Ab dem Herbst steht der Bau eines neuen Betriebsgebäudes an. Dafür laufen ab Montag, 1. Februar, die ersten vorbereitenden Arbeiten: Auf dem Gelände des Wasserwerks an der Ecke Ahlhorner Straße/Lünshoop müssen mehrere Bäume gefällt werden, wie der OOWV mitteilt. Die Maßnahme ist mit dem Amt für Naturschutz und Landschaftspflege des Landkreises Oldenburg abgestimmt. In dem Bereich der Baumfällungen wird das neue Gebäude entstehen.
Lutz Trittin ist der verantwortliche Projektingenieur beim OOWV für den Neubau, für den voraussichtlich im Herbst die Bauarbeiten beginnen. Das Gebäude soll nach der Inbetriebnahme die wiederkehrende Reinigung der Rohwasserleitungen erleichtern. Positiver Effekt: Es wird dadurch „eine merkliche Menge an elektrischer Energie“ eingespart. „Zugleich werden die verschiedenen Rohwasserströme im neuen Betriebsgebäude vor der Aufbereitung zum Trinkwasser gleichmäßig vermischt“, erläutert Trittin, was in dem 22 Meter mal acht Meter großen Gebäude (Höhe: sechs Meter) passieren wird. Die Inbetriebnahme ist für den Frühling 2022 geplant.
Zurück zu den Fällarbeiten: „Zum Ausgleich pflanzt der OOWV neue Bäume auf dem Wasserwerksgelände nach Beendigung der Baumaßnahme“, betont Trittin. Das ist nach seinen Worten Teil der Baugenehmigung für das neue Betriebsgebäude.
Die neuen Gehölze werden durch ihre Zusammenstellung die ökologische Vielfalt aufwerten und einen stabilen Baumbestand bilden. „Damit möchte der OOWV einen Beitrag zu mehr natürlicher Artenvielfalt auf seinen Liegenschaften leisten“, unterstreicht der Projektingenieur. Diese Arbeiten werden durch den Gehölzsachverständigen Helmut Titschack betreut und gewährleistet.
