Lust auf Natur macht der 1. Mai: Genauso sehen es viele Dorfbewohner in Düngstrup und ihre Gäste aus der gesamten Umgebung. Bereits zum dritten Male hatten Dorina Pieper, 1. Vorsitzende des Vereins Düngstruper Dorphus, und ihr Team ein Fest zum Start des „Wonnemonats“ organisiert. „Wir wollen damit vor allem die Dorfkultur fördern und mit den Einnahmen unser Haus erhalten“, sagte Pieper. Aus der spontanen Idee ist mittlerweile eine feste Veranstaltung geworden. Das Grillen und die Kaffeetafel mit selbst gebackenem Kuchen von den Dorffrauen machten das Fest zu einer runden Sache. Und nicht zu kurz kamen auch die jüngsten Besucher. Für sie gab es allerhand Angebote auf dem Spielplatz, so eine Hüpfburg. Bei Sonnenschein und reichlich Klönschnack unter den Gästen machte den grün gekleideten 15 ehrenamtlichen Helfern das Familienfest gleich noch mehr Spaß.
Seit 1986 feiert die Straßennachbarschaft auf der „Schabböge“ in Wildeshausen alljährlich ihr eigenes Maifest. 22 Nachbarn trafen sich, um gemeinsam die beiden Kränze und die Girlande für den Maibaum zu binden. „Im Anschluss wurde in gemütlicher Runde zu Abend gegessen und ein netter Plausch geführt“, berichtete Karl Schulze Temming-Hanhoff. Am eigentlichen Festtag – dem 1. Mai – kamen am Vormittag wiederum alle zusammen, um auf dem Straßen-Rondell den Maibaum zu schmücken und aufzurichten. Wie in all den Jahren zuvor, so ließ man sich auch diesmal – nach getaner Arbeit – wiederum eine leckere Erbsensuppe munden. Niemand musste sich um die Küche kümmern. Am Nachmittag trafen sich dann noch einige Nachbarn zur Fahrradtour. Es ging über das Pestruper Gräberfeld, vorbei an den Kleinenkneter Steinen nach Düngstrup, wo leckerer Kuchen wartete.
