Ganderkesee/Hude - 2021 hätten die Abschlussschülerinnen und -schüler eigentlich ihr 30-jähriges Wiedersehen feiern wollen, doch die Corona-Pandemie verhinderte damals das Treffen des Abschlussjahrgangs 1991 vom Gymnasium Ganderkesee. Über das lange Pfingstwochenende gelang den Ex-Abiturienten und -Abiturientinnen nun endlich das Wiedersehen – im Huder Restaurant „Zorbas“. „Das war ein Riesenerfolg“, blickte Mit-Organisator Robert Augustin zurück.

Dies aber nicht, ohne zugleich die Hauptverantwortliche des Treffens, Iris Spaniol, geborene Würdemann, zu loben für ihre mühevolle Arbeit, Adressen und Telefonnummern ihrer Ex-Mitschüler herauszufinden.

76 Personen stark ist 1991 der Abschlussjahrgang gewesen, 34 der Ehemaligen waren am Samstag von nah und fern gekommen, um sich in dem Huder Lokal zu treffen.

Auf die Redewendung „Ein voller Bauch studiert nicht gern“ mussten die Abschlussschüler von 1991 keine Rücksicht nehmen. Mit einem griechischen Büfett legten sie im Huder „Zorbas“ die Grundlage für einen langen Abend. Bild: Tobias Frick

Auf die Redewendung „Ein voller Bauch studiert nicht gern“ mussten die Abschlussschüler von 1991 keine Rücksicht nehmen. Mit einem griechischen Büfett legten sie im Huder „Zorbas“ die Grundlage für einen langen Abend. Bild: Tobias Frick

„Viele der Ehemaligen wohnen jetzt in Berlin, aber auch aus München und selbst aus Brüssel oder London haben sie sich auf den Weg gemacht“, so Augustin.

Natürlich gab es auch viel zu berichten, allerdings: „Wir haben uns schon einmal nach 25 Jahren getroffen“, sagte Augustin. Aufgrund der verstrichenen Zeit seien die Themen nun andere gewesen, als damals. Längst sind alle „Mädchen“ und „Jungen“ im Berufsleben angekommen und haben ihren Weg gemacht. Augustin etwa wohnt heute in Havixbeck, vor den Toren Münsters, und leitet eine Feinkostfirma mit 300 Mitarbeitern.

Den Kontakt wollen die Ex-Ganderkeseer jetzt halten. „Geplant ist, dass wir uns alle fünf Jahre treffen“, kündigt Augustin an.

Thorsten Konkel
Thorsten Konkel Redaktion Ganderkesee