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Gymnasium Wildeshausen Jahrgang 13 stellt Seminarfacharbeiten vor – Möglichkeiten von Mikrochips im Gehirn

Peter Kratzmann
Tjark Haake referierte über „Mikrochips im Gehirn“.

Tjark Haake referierte über „Mikrochips im Gehirn“.

Peter Kratzmann

Wildeshausen - „Nachgefragt“ lautet der mehrdeutige Titel, unter dem 16 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 13 am Mittwochabend ihre Seminarfacharbeiten im Gymnasium Wildeshausen öffentlich präsentiert haben. Erarbeitet hatten die Gymnasiasten die mit ihren Fachlehrern abgesprochenen Vortragsthemen Anfang des Jahres. Herausgekommen ist ein Themenangebot aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereichen wie Psychologie, Informatik, Europa und Gesundheit, Ernährung und Sport.

Wie Schulleiter Andreas Langen im Forum erklärte, biete das Gymnasium Wildeshausen seinen Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Seminarfachs die Möglichkeit, Methoden und Inhalte wissenschaftlichen Arbeitens kennenzulernen und zu praktizieren und sich dabei auf der Basis ihrer Interessen in ein Thema vertiefend einzuarbeiten. Die Facharbeit ist auch eine Übung für spätere Seminararbeiten im Studium.

Die Themenpalette

Die Themen waren vielfältig und reichten von der Frage „Ist die Europäische Union noch zeitgemäß?“ über „Woyzeck – psychisch krank oder kaltblütiger Mörder?“, „Yogatherapie – eine effektive Zusatzbehandlung bei Depressionen und Angststörungen?“, „Algen – eine nachhaltige Nährstoffquelle?“, „Auswirkungen von Leistungssport im Jugendalter – am Beispiel des Fußballs“, „Sicherheitslücken einer Internetseite – Wie schnell kommt man an sensible Daten?“ bis hin zu „Mikrochips im Gehirn“.

Enormes Potenzial

Letztere Arbeit stellte Tjark Haake vor. Inhaltlich ging es um die Steigerung kognitiver Fähigkeiten, das Ermöglichen medizinischer Innovationen und die Verbesserung der menschlichen Leistungsfähigkeit. „Mikrochips im Gehirn bieten zukünftig ein enormes Potenzial“, erklärte Haake. Dabei ging er auf Funktion und Stand der Technik, aber auch auf mögliche Gefahren ein. In seiner Schlussfolgerung wies Haake auf das enorme Potenzial hin, ebenso auf eine breite Nutzungsmöglichkeit, die vom Umfang jetzt noch nicht abschätzbar sei. Sinnvoll sei nach derzeitigem Stand die Nutzung in der Medizin.

Das Interesse an dem Thema war groß. Unter den Zuhörenden befanden sich auch viele Jugendliche der Jahrgänge 11 und 12. Die Vorträge dauerten im Schnitt 15 bis 20 Minuten. Anfang des nächsten Jahres werden die neuen Seminararbeitsthemen vergeben und die Arbeiten für das Jahr 2024 geschrieben.

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