Bookholzberg/Hoykenkamp - Die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg bleiben in der Männer-Landesliga das Maß aller Dinge und feierten in Schwanewede ihren 13. Sieg im 13. Saisonspiel. Auch die TS Hoykenkamp verbuchte einen deutlichen Auswärtserfolg.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 18:39 (7:18). Die aufmerksame 5-1-Deckung der Gäste war sofort zur Stelle, so dass das Zusammenspiel der Schwaneweder zwischen Spielmacher Majk Skoric und Kreisläufer Steffen Zerjatke unterbunden wurde. Zudem zog HSG-Keeper Jan-Bernd Döhle mit einigen tollen Paraden dem Angriff der Gastgeber schnell den Zahn. So kam die Landkreis-HSG über die erste und zweite Welle wiederholt zu Kontertoren. Angesichts einer 12:3-Führung hatte das Team von Trainer Stefan Buß schon frühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt.

Auch im weiteren Verlauf der Begegnung spielten die Gäste ihre druckvollen Kombinationen sicher aus und. Trotzdem zeigte sich Buß am Ende nicht ganz zufrieden mit seiner Offensive: „Wir haben uns zwar schon deutlich verbessert, doch in einigen klaren Situationen haben wir den Ball etwas fahrlässig verloren oder einige Chancen nicht genutzt.“ Nach dem Seitenwechsel dominierte der Tabellenführer weiter das Spiel, so dass Buß allen Akteuren Spielzeit gab. Vor allem über das Tempospiel kamen die Gäste immer wieder zu einfachen Toren. „Es war ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg“, hielt der HSG-Trainer am Ende fest. Gut eingefügt habe sich Neuzugang Janis Lehmkuhl. Der 19-Jährige, der sich aus der eigenen A-Jugend über die dritte Herren herangearbeitet hat, soll nun in der ersten Mannschaft Fuß fassen. In Schwanewede erzielte Lehmkuhl direkt seinen ersten Treffer.

HSG: Döhle, Kinner – Hansel (5), Harfst (3), Hennemann (5), Carsten Jüchter (5), Torsten Jüchter (3), Krause (3), Lachs (5), Latz (1), Lehmkuhl (1), Ordemann (2), Schultz (4/2), Steffen (2)

TvdH Oldenburg II - TS Hoykenkamp 26:33 (7:14). Nach diesem Arbeitssieg bleibt die Turnerschaft als Tabellenvierter in Lauerstellung auf die Spitzengruppe. Von Beginn an dominierten die Gäste ihren Gegner und erspielten sich schnell eine 5:2-Führung (8. Minute). Besonders TSH-Keeper Gregor Kleefeldt hatte wieder einmal einen Sahnetag erwischt und verzeichnete am Ende 21 Paraden. Auch im Angriff übernahm Hoykenkamp das Kommando und setzte sich nach vier Toren in Folge auf 11:5 (20.) ab.

Einziges Manko an diesem Tag war das Rückzugsverhalten, so dass Oldenburg zunächst dranblieb. Bis Mitte der zweiten Hälfte konnten die Gäste ihren Vorsprung dann aber zehn Tore (24:14) ausbauen. Besonders den torgefährlichen Rückraum um Sebastian Rabe, Stefan Timmermann und Spielertrainer Andre Haake bekam die TvdH-Defensive nicht richtig in den Griff. Am Ende geriet der Gäste-Sieg zu keiner Zeit mehr in Gefahr. Dennoch war Haake hinterher nicht ganz zufrieden, was er vor allem auf den Einsatz seiner jungen Spieler zurückführte: „Ich hatte heute das Gefühl, dass sich meine Youngster zum Teil auf den Lorbeeren der routinierten Spieler ausruhten. Da gab es zu viel Leerlauf. Auch über das Rückzugsverhalten wird noch zu reden sein.

TSH: Kleefeldt – Ahrens, Goyert (3), Haake (6/2), Daniel Hemmelskamp (1), Hörner (1), Meyer, Rabe (7), Schenk (1), Streckhardt (5), Timmermann (6), Wessels, Willmer (3)