Hude - Die Tage, an denen viele Besucherinnen und Besucher den Huder Stöverskamp am Freitagmittag ansteuern, um auf dem Wochenmarkt den Einkauf zu erledigen, sind gezählt. Denn, wie die Gemeindeverwaltung bekannt gibt, wird der Markt ab Freitag, 17. November, dauerhaft auf dem Schützenplatz stattfinden.
Dauerhafter Standort
Nachdem der Wochenmarkt coronabedingt einige Zeit vom Bahnhofvorplatz auf den Schützenplatz weichen musste, kehrte er Mitte vorigen Jahres zurück auf den Bahnhofsvorplatz. Dort blieb er zunächst bis Anfang November, um dann Platz für Hudes Weihnachtsmarkt „Blumes Winterzauber“ zu machen. Anfang dieses Jahres fand er dann schließlich wieder auf dem Bahnhofsvorplatz seinen Platz. Doch diese Zeiten sind bald vorbei. Denn auf dem Schützenplatz soll der dann dauerhaft bleiben, so die Gemeindeverwaltung.
Auch für den Bahnhofsvorplatz gibt es Pläne: Dieser soll künftig für den Schienenersatzverkehr genutzt werden, teilt Ramona Dahms, Fachbereichsleitung Bürgerdienste und Soziales, mit.
Internationale Käsesorten
Zwar wird sich der Standort ändern, die Öffnungszeiten aber nicht: Der Markt wird weiterhin von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein. Auch auf ihre gewohnten Beschicker können sich die Kunden freuen. Es wird aber auch einen Neuzugang geben, erklärt Marktmeisterin Silvia Schubert. Alle zwei Wochen – mit Start am 17. November – wird ein Gewürzstand, bei dem es auch unter anderem Tee geben wird, auf dem Markt vertreten sein. „Der hat uns in Hude noch gefehlt. Wir freuen uns sehr drauf“, sagt Schubert.
Ebenfalls neu unter den Beschickern ist Käsehändler Jeffy Gielkens aus Harpstedt seit rund vier Wochen. Anfang kommenden Jahres wird er den Betrieb seines Vaters, Jacobus Gielkens, übernehmen. Mit vier Fahrzeugen ist das 15-köpfige Team auf mehreren Märkten im Bremer Raum, darunter Findorff und Vegesack, regelmäßig vertreten. Auch in Delmenhorst beschickt es den Wochenmarkt. Neben einer kleineren Auswahl an regionalen Käsesorten bietet der Stand diverse internationale an. „Das haben sich viele Kunden gewünscht“, sagt Schubert. Einen ähnlichen Eindruck hat auch Jeffy Gielkens. „Wir wurden sofort mit offenen Armen empfangen“, sagt er. Bereits der erste Markttag Anfang Oktober habe sich sehr gelohnt.
Persönlicher Austausch
Was den Wochenmarkt in Hude besonders mache, so Gielkens, sei der persönliche Austausch. Es gehe nicht nur darum, zu verkaufen. Gielkens: „Es ist wirklich schön hier. Wir führen viele persönliche Gespräche.“
Auch der Käsehändler wird ab Mitte November mit auf den Schützenplatz umziehen. Bis dahin wird der Wochenmarkt noch an zwei Terminen – 3. und 10. November – auf dem Bahnhofsvorplatz stattfinden.
