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Handwerk hält jung

Auch im Alter von 81 Jahren legt Maurermeister Reinhard Zitterich aus Halenhorst die Kelle noch nicht aus der Hand. Wenn’s um kleine Reparaturen geht, ist der Mann von „Rezi-Bau“, wie er seine Firma vor Jahren genannt hat, noch selber im Einsatz. So wie in diesen Tagen bei der Landwirtsfamilie Otten in Bissel, wo noch Restarbeiten zu erledigen waren. Auf dem Hof kennt Zitterich fast jeden Stein. Er arbeitet dort schließlich schon für die vierte Generation, wie Heinrich und Gunda Otten feststellten. Am 1. April 1945 begann Reinhard Zitterich seine Lehre bei Menkens in Großenkneten. 1959 machte er seinen Meister. Seit 1965 ist er selbstständig. „Ich bin auch heute noch nicht abgemeldet“, erzählt der rüstige Maurermeister, der mit seinen Kunden immer Platt schnackt. Das klappte selbst mit dem inzwischen verstorbenen Showmaster Rudi Carrell, für den Zitterich einst in Kirchseelte ein Fachwerkhaus baute. Zitterich hatte früher drei bis vier, manchmal auch bis zu sechs Leute im Einsatz. Sieben Lehrlinge hat er ausgebildet. Das Maurerhandwerk hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Früher musste man sich mehr quälen, Steine wurden auf dem Buckel nach oben geschleppt oder mussten einzeln nach oben geworfen werden, als es noch keinen Kran oder Aufzug gab, erinnert sich der Maurermeister. Hobbys von Reinhard Zitterich sind das Singen im Gesangverein und die Jagd als Pächter des Reviers 13 in Halenhorst.

Prüfung bestanden

Sechs Hundeführer trafen sich jetzt, um unter den wachsamen Augen der Mitglieder der Prüfungskommission, Willi Möser, Eckart Stapel, Albert Krogmann, sowie der Hundeobleute des Hegerings Großenkneten, Peter Gramberg und Gerrit Meyer, die „Brauchbarkeitsprüfung“ zu absolvieren. Unter anderem wurden Gehorsam, Schussfestigkeit im Feld und am Wasser und das Bringen von Haar- und Federwild geprüft. Die so genannte „Freiverlorensuche“ und das Bringen von Federwild, Schweißarbeit, Wasserarbeit oder das Stöbern auf der Schwimmspur im deckungsreichen Gewässer wurden getestet. „Alle sechs Hunde haben ihre Aufgaben gemeistert und sind damit – jagdlich gesehen – brauchbar“, freute sich Hegeringleiter Max Hunger.

Aktiver Spielmannszug

Der Spielmannszug des Schützenvereins Großenkneten legt jedes Jahr auch ein Übungswochenende außerhalb ein. In diesem Jahr war die muntere Truppe in Geeste (Emsland), um sich auf die nächsten Auftritte vorzubereiten. „Dieses Wochenende hat zum einen das Ziel, die Gemeinschaft zu fördern, und zum anderen geht es natürlich auch um die Formalausbildung “, berichtet Vorsitzender Michael Jähnke. Das Wetter war gut in Geeste, die Stimmung auch. Ein spontaner Auftritt bei einer grünen Hochzeit, die dort in der Gaststätte auf dem Deich des Speicherbeckens stattfand, trug sehr zur Freude aller bei. Der nächste große Einsatz des Großenkneter Spielmannszuges ist am Sonnabend, 29. September, beim Kramermarktsumzug in Oldenburg.

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