Harpstedt - Das nasskalte Wetter war alles andere als einladend, als Harpstedter Bürgerschützen am Samstagmorgen zum Einsammeln von ausgedienten Weihnachtsbäumen im Flecken Harpstedt mit seinen Ortsteilen starteten. Trotzdem: 54 Harpstedter packten mit an, wie Korporal Friedrich Jarren vom III. Rott als Organisator sehr zufrieden feststellte. Jedes Jahr übernimmt es eines der vier Rotts der Bürgerschützen, die nadelnden Bäume einzusammeln und zu entsorgen.

Schon am Freitagabend war ein schützendes Zelt auf dem Marktplatz aufgebaut worden. Am Samstagmorgen wurden in aller Früh Brötchen im Akkord geschmiert, Kaffee und Tee gekocht und alles für das gemeinsame Frühstück auf dem Marktplatz hergerichtet. Immerhin waren die „Weihnachtsbaum-Einsammler“ schon seit 8 Uhr entlang der Straßen unterwegs. Da kamen Hunger und Kaffeedurst auf. Doch die riesigen Vorräte zu verputzen, das schafften am Ende auch die hungrigen Helfer nicht ganz.

Wer seinen Nadelbaum auf diese Art und Weise schnell und umweltschonend entsorgen ließ, zeigte sich mit einer freiwilligen Spende von zwei Euro erkenntlich. Natürlich durfte es auch mehr sein. „Mit dem Erlös wird, wie in den anderen Jahren auch, unser Kinderschützenfest unterstützt“, erklärte Ralf Möhlenhoff, der beim Abladen und Schreddern ein Auge auf den ordentlichen Ablauf hatte.

Über die eingegangenen Spenden wurde natürlich Buch geführt. Am Ende sollten es über 400 Bäume gewesen sein, die abgeholt und geschreddert wurden.

All das ging nicht ohne die Hilfe von zahlreichen Sponsoren. Dazu gehörten der Hof Witte aus Wohlde, der die Aktion mit 50 Cent pro eingesammeltem Baum finanziell unterstützte. Das Frühstück für die vielen Helfer war von der Firma Computer & Business (Torsten Lestin) spendiert und vom III. Rott zubereitet worden.

Nicht zu vergessen sind die Gärtnerei Knolle und der Containerdienst Skrotzki. Sie stellten Schredder und Container bereit. Außerdem waren zahlreiche Helfer mit ihren Fahrzeugen für den Transport dabei.

Fazit: Eine schöne Gemeinschaftsaktion, die hilft, dem Kinderschützenfest über Pfingsten einen ansprechenden Rahmen zu bieten.